Politik | 06.03.2013

Langsam wird es peinlich!

Zum Artikel „Sanierung der Rüsternallee rückt in greifbare Nähe“

Mittlerweile ist der Leser es ja gewöhnt, dass die Karthäuser Ratsmitglieder Biewer, CDU, und Bastian, SPD, in fast jeder Ausgabe eine Pressemitteilung haben und so der Bürgerschaft darstellen wollen, dass nur sie sich für die Karthause einsetzen. Egal, ob man sich dann mal vor ein Schild stellt oder mit dem Arm auf eine Treppe zeigt - Hauptsache man ist in der Zeitung.

Dass die Herren Biewer und Bastian nun hingehen und sich mit den Antworten, die aus einer Anfrage der BIZ entstanden, brüsten und der Leserschaft damit suggerieren wollen, dass nur sie sich drum gekümmert haben, ist eine Frechheit und an Dreistigkeit nicht mehr zu überbieten. In einer Sitzung des Fachbereichs IV hatte Herr Kühlental, BIZ, genau die Antworten der Verwaltung auf seine Fragen bekommen, die nun in der Pressemitteilung der beiden Ratsherren verarbeitet wurden. Gerade beim Thema Rüsternallee sollte allen Karthäusern bekannt sein, dass sich alle im Rat vertretenen politischen Parteien der Karthause dafür einsetzen, dass diese Straße so schnell als möglich saniert wird. Ich finde es sehr bedauerlich, dass die Herren Biewer und Bastian den Lesern nur das mitteilen, was diese auch hören wollen. Nämlich, dass es vielleicht im Sommer 2013 zu einer Erneuerung der Bitumendecke kommt.

Leider vergessen die beiden Herren, dass diese von der Verwaltung angedachte kurzfristige Lösung nur für vielleicht zehn Jahre hält und wir dann wieder vor dem gleichen Problem wie heute stehen. Wir von der FDP Fraktion wollen aber eine vernünftige Sanierung der Rüsternallee, damit man die nächsten 30 Jahre Ruhe hat. Dafür sind wir auch bereit, mehr Geld in die Hand zu nehmen, um eine vollständige Sanierung durchzuführen. Denn manchmal muss kurzfristig mehr Geld in die Hand genommen werden, um langfristig zu sparen. Denn was die Ratsmitglieder Biewer und Bastian in ihrer Pressemitteilung wohl vergessen haben deutlich zu erwähnen, ist die Tatsache, dass bei dieser kleinen Lösung, die nun angedacht ist nur die Fahrspur der Rüsternallee erneuert wird, nicht aber die ebenso sanierungsbedürftigen Fußgängerwege links und rechts der Straße.

Aus diesem Grunde hat die FDP Fraktion in der Sitzung des Fachbereichs IV beantragt, dass es eine Kostengegenüberstellung der beiden Varianten geben soll, um dann zu entscheiden, welche Lösung zum Tragen kommt.

Torsten Schupp, Stellvertretender

Vorsitzender der FDP-Fraktion

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