Allgemeine Berichte | 25.08.2026, 11:45 Uhr

Teddybärkrankenhaus am Kemperhof begeistert rund 600 Kinder

Medizinstudierende schlüpfen in die Rolle der Teddydoktoren

Im Einsatz für die kleinen Patienten: 17 PJler und 3 Famulanten schlüpften beim 19. Teddybärkrankenhaus in die Rolle der Teddydoktoren und begrüßten rund 600 Kinder aus Koblenz und Umgebung. Schirmherr der Veranstaltung war Prof. Dr. med. Bernd Markus, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie.
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KOBLENZ. Auf dem Spielplatz der Kinderklinik am Kemperhof fand zum 19. Mal das Teddybärkrankenhaus statt. Rund 600 Kinder aus Koblenz und Umgebung erhielten gemeinsam mit ihren Kuscheltieren einen spielerischen Einblick in den Krankenhausalltag. Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. med. Bernd Markus, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Kemperhof und Ev. Stift St. Martin.

17 Medizinstudierende, die derzeit ihr Praktisches Jahr (PJ) am GK-Mittelrhein absolvieren, sowie 3 Famulanten schlüpften für drei Tage in die Rolle der Teddydoktoren. Die kleinen Besucher konnten an verschiedenen Stationen den Weg durch ein Krankenhaus kennenlernen: Nach der Anmeldung ging es zunächst ins Wartezimmer und anschließend zur Untersuchung. Je nach „Erkrankung“ des Kuscheltiers folgten weitere Stationen wie Röntgen oder sogar ein Besuch im OP. Auf diese Weise konnten die Kinder medizinische Abläufe kennenlernen und gleichzeitig erleben, dass ein Krankenhausbesuch nicht beängstigend, sondern spannend sein kann.

PJlerin Franziska Schunig, die Teil des fünfköpfigen Organisationsteams war, betont die große Unterstützung, die die Veranstaltung erfahren hat: „Ohne die Unterstützung von Mitarbeitenden aus verschiedenen Fachbereichen wäre die Teddyklinik nicht möglich gewesen. Besonders das Team der Haustechnik half tatkräftig beim Aufbau und stellte nach dem Unwetter sicher, dass die Teddyklinik am finalen Veranstaltungstag stattfinden konnte. Zahlreiche Mitarbeitende, darunter viele Chefärzte, kamen vorbei – nicht nur als Besucher, sondern auch, um selbst aktiv mitzuwirken und den Kindern an den einzelnen Stationen einen Krankenhausaufenthalt näherzubringen.“

Auch Alexandra Kiauk, Geschäftsführerin des GK-Mittelrhein, und Jonas Wilbert, Kaufmännischer Direktor am Kemperhof, besuchten die Teddyklinik und konnten die verschiedenen Stationen sowie die Arbeit der Medizinstudierenden aus nächster Nähe erleben. „Das große Engagement der Studierenden und die Unterstützung aus den verschiedenen Bereichen unseres Hauses machen das Teddybärkrankenhaus zu etwas Besonderem. Es zeigt, was durch gute Zusammenarbeit und Teamgeist möglich ist“, erzählt Wilbert.

Zudem unterstützte die Berufsfeuerwehr Koblenz die Teddyklinik und war mit einem Einsatzfahrzeug vor Ort. Die Malteser ergänzten das Angebot mit einem Rettungswagen, den die Kinder aus nächster Nähe erkunden konnten. Für eine willkommene Abkühlung sorgte zudem ein Eiswagen.

Für die Medizinstudierenden war das Teddybärkrankenhaus nicht nur eine besondere Veranstaltung für die Kinder, sondern auch eine wertvolle Erfahrung im Rahmen ihres Praktischen Jahres. „Wir haben bei der Vorbereitung und Durchführung sehr viel gelernt – vor allem, wie wichtig eine gute Organisation und die Zusammenarbeit als Team sind. Gleichzeitig hat uns die gemeinsame Arbeit als PJler-Team noch stärker zusammen- geschweißt“, sagt Schunig. „Unser besonderer Dank gilt Prof. Dr. med. Bernd Markus, der das Teddybärkrankenhaus in diesem Jahr bereits zum 19. Mal als Schirmherr begleitet hat. Dass er die Veranstaltung über viele Jahre und verschiedene Generationen von Medizinstudierenden hinweg unterstützt, macht seine Verbundenheit mit der Teddyklinik besonders deutlich.“

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Im Einsatz für die kleinen Patienten: 17 PJler und 3 Famulanten schlüpften beim 19. Teddybärkrankenhaus in die Rolle der Teddydoktoren und begrüßten rund 600 Kinder aus Koblenz und Umgebung. Schirmherr der Veranstaltung war Prof. Dr. med. Bernd Markus, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie. Foto: GK-Mittelrhein/Luisa Gitzen

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