Allgemeine Berichte | 03.06.2026

Mehr Aufenthaltsqualität für die Koblenzer Innenstadt: Pilotprojekt „Bunte Stühle“ startet an der Liebfrauenkirche

V.l. Christiane Walther-Oeckel (Koblenz-Stadtmarketing GmbH), Antje Müller (Amt für Stadtentwicklung und Bauordnung), Gina Neyses (BID Schloßstraße Koblenz e.V.), Sonja Thiyagarajah (Amt für Stadtentwicklung und Bauordnung), Oliver Hoffmann (Amt für Wirtschaftsförderung), Astrid Fries, Projektbüro Lebendige Innenstadt Koblenz.

Koblenz. Mit dem Pilotprojekt „Bunte Stühle“ setzt die Koblenz-Stadtmarketing GmbH gemeinsam mit der Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung einen weiteren Impuls für eine lebendige, einladende und lebenswerte Innenstadt.

Ziel ist es, die Innenstadt noch attraktiver zu gestalten und neue Möglichkeiten zum Verweilen zu schaffen.

Die Idee entstand aus einem konkreten Bürgerwunsch: Im Rahmen der Beteiligung zum Integrierten Städtischen Entwicklungskonzept (ISEK) wurde 2025 mehrfach der Wunsch nach zusätzlichen Sitzgelegenheiten in der Innenstadt geäußert.

Das neue Angebot, das die Koblenz-Stadtmarketing GmbH nun umsetzt, greift diese Anregungen auf und schafft zusätzliche Möglichkeiten zum Verweilen und Begegnen.

Als erster Standort wurde in enger Abstimmung mit der Stadtentwicklung der Bereich an der Liebfrauenkirche ausgewählt – ein zentraler Ort, der von vielen Menschen besucht und genutzt wird. Dort können die mobilen Sitzgelegenheiten künftig bequem per App ausgeliehen werden. Gleichzeitig dient das Projekt als Praxistest, um Erkenntnisse für die Weiterentwicklung der Innenstadt zu gewinnen. Weitere Standorte sind bereits in Planung.

Der Name ZUKO steht für „Zusammenkommen“ und bringt die Grundidee des Projekts auf den Punkt: Menschen im öffentlichen Raum zusammenzubringen und die Innenstadt als Ort der Begegnung zu stärken. „Wir wollen mit dem Service den Benutzerinnen und Benutzern ein Werkzeug in die Hand geben, um den öffentlichen Raum nach ihren Bedürfnissen zu nutzen und aktiv mitzugestalten“, erklärt Gründer Erik Czejka die Idee.

Unterstützt wird das Vorhaben durch das Amt für Wirtschaftsförderung Koblenz, das als wichtiger Partner für innovative Innenstadtprojekte die Fördermittel aus dem Landesprogramm „Innenstadt-Impulse“ koordiniert. Das Programm wird vom Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz finanziert.

Auch über Koblenz hinaus findet das Konzept bereits Beachtung: Die ZUKO-Verleihstation wurde beim Stadtmarketingtag in Frankfurt als innovative Lösung für Innenstädte vorgestellt. Damit hat Koblenz die Chance, sich als zukunftsorientierte und innovative Stadt zu präsentieren und bundesweit Aufmerksamkeit für ihr Engagement in der Innenstadtentwicklung zu gewinnen.

Im Vorfeld hatte sich das Stadtmarketing intensiv mit den Erfahrungen anderer Städte auseinandergesetzt. Die Rückmeldungen fielen hier durchweg positiv aus: beispielsweise schätzen Nutzerinnen und Nutzer in Wiesbaden insbesondere die einfache Handhabung und die zusätzliche Aufenthaltsqualität. Diese Erfahrungen bestätigen das Potenzial des Projekts für Koblenz.

Mit den „Bunten Stühlen“ setzt die Koblenz-Stadtmarketing GmbH ein weiteres Projekt ihrer Jahresplanung 2026 um und stärkt die Koblenzer Innenstadt als Ort der Begegnung, Lebensqualität und Gastfreundschaft.

Pressemitteilung Koblenz-Stadtmarketing GmbH

V.l. Christiane Walther-Oeckel (Koblenz-Stadtmarketing GmbH), Antje Müller (Amt für Stadtentwicklung und Bauordnung), Gina Neyses (BID Schloßstraße Koblenz e.V.), Sonja Thiyagarajah (Amt für Stadtentwicklung und Bauordnung), Oliver Hoffmann (Amt für Wirtschaftsförderung), Astrid Fries, Projektbüro Lebendige Innenstadt Koblenz. Foto: Astrid Fries

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Kommentare
04.06.202607:14 Uhr
Michael Krah

Also stehen demnächst außer E Scooter auch Stühle in der Gegend rum. Man hätte auch einfach ein paar Bänke aufstellen können.

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  • Betroffener: Wiedermal ein Totalversagen der Justiz und es werden Täter geschützt ! Inzwischen darf man sich wirklich fragen ob diese Justiz überhaupt noch der Gerechtigkeit und dem Volk dient oder einfach nur noch die Politiker zu schützen versucht !
  • Ingo Materne: Der Artikel überzieht aus meiner Sicht deutlich. Ja: Lärm, Schattenwurf und konkrete Abstände müssen im Genehmigungsverfahren sauber geprüft werden. Aber aus der aktuellen Studienlage lässt sich keine...
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