Politik | 16.03.2026, 09:00 Uhr

Migration & Integration Koblenz

Migration in Koblenz: Erfolgreiche Wege zur Integration und gesellschaftlichen Teilhabe

Von links nach rechts: CDU-Landtagskandidat Philip Rünz, Zemfira Dlovani und Dirk Schaefer vor Publikum.
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Drei Menschen mit Migrationshintergrund aus Koblenz teilen ihre Geschichten und Erfahrungen bei einer Podiumsdiskussion. Dabei zeigt sich, wie Engagement, Fleiß und der Wille zur gesellschaftlichen Teilhabe erfolgreiche Integration ermöglichen.

Koblenz. Drei Migrationsgeschichten, drei unterschiedliche Lebenswege: Der CDU-Landtagskandidat Philip Rünz, seine Ersatzkandidatin Zemfira Dlovani, Vorsitzende der Frauen Union und stellvertretende Bundesvorsitzende des Zentralrates der Êzîden, sowie Dirk Schaefer, Vorsitzender des Beirates für Migration und Integration, engagieren sich politisch und gesellschaftlich und sind beruflich etabliert. Alle drei haben einen Migrationshintergrund. Sie sind fest mit Koblenz verbunden, und in ihrer Brust schlägt ein echtes Schängelherz. Das war bei der Podiumsdiskussion im Forum Confluentes deutlich zu spüren.

Philip Rünz hatte zu der Veranstaltung unter dem Titel „Migration: Wo geht die Reise hin?“ eingeladen. Ein sehr gemischtes Publikum war gekommen, um zuzuhören und mitzudiskutieren. Zemfira Dlovani, angesehene Juristin in Koblenz, kam mit 14 Jahren aus Armenien nach Deutschland. Dirk Schaefer war vier Jahre alt, als er von den Philippinen nach Deutschland umsiedelte. Philip Rünz wurde in Koblenz geboren, als Sohn einer vietnamesischen Mutter.

Sie gehören unterschiedlichen Generationen an und haben verschiedene Hintergründe. Dennoch kennen alle drei auch Erfahrungen mit Diskriminierung. „Herabwürdigende Bemerkungen, Beleidigungen oder Ablehnung habe ich in meiner Jugend immer wieder auf die eine oder andere Weise erlebt“, erinnert sich Philip Rünz. Entmutigen ließ er sich davon jedoch nicht. Im Gegenteil: Mit Ausdauer, Verstand und einer großen Portion Fleiß hat er zwei Hochschulabschlüsse erworben sowie vielfältige berufliche und politische Erfahrungen gesammelt.

Integration erfordert Engagement und klare Erwartungen

Warum die drei Protagonisten ihre Geschichten teilten, liegt für Philip Rünz auf der Hand: „Integration gelingt, wenn Engagement, Fleiß und der Wille zur Teilhabe vorhanden sind“, betonte er. „Dann kann man in Deutschland sehr viel erreichen.“ Gleichzeitig setze Integration auch klare Erwartungen voraus. „Wer hierherkommt, um unsere Sozialsysteme auszunutzen oder unsere gesellschaftlichen Regeln nicht akzeptiert, ist fehl am Platz und kann keine Unterstützung erwarten.“ Klare Worte eines jungen Mannes, der seinen Weg geht.

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Von links nach rechts: CDU-Landtagskandidat Philip Rünz, Zemfira Dlovani und Dirk Schaefer vor Publikum. Foto: Sandra Hürter

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