Allgemeine Berichte | 27.11.2013

Schängelpreis wurde im Koblenzer Rathaus verliehen

Musik und Theater an Schulen fördern

Auszeichnung soll Motivation und Anerkennung für die kulturelle Arbeit von Lehrerkräften und Schülern sein

Diese Schülerinnen und Schüler wurden mit dem Schängelpreis 2013 ausgezeichnet. UKO

Koblenz. Sieben Schulprojekte wurden mit 5000 Euro Preisgeld bedacht - das ist die Bilanz des Schängelpreises 2013. Seit einem Beschluss des Stadtrats aus dem Jahr 2007 wird dieser Preis jährlich wechselnd für Musik- oder Theaterprojekte an Schulen vergeben, in diesem Jahr war der Bereich Musik an der Reihe.

Anerkennung statt Wettbewerb

Der Preisverleihung vorangegangen waren erläuternde Worte des Kulturdezernenten der Stadt Koblenz, Detlef Knopp. Der Preis, so Knopp, sei nicht als Wettbewerb ausgelegt, vielmehr stehe Anerkennung im Fokus. Es gehe darum, die in den Schulen geleistete kulturelle Arbeit zu unterstützen und die Motivation der Schülerinnen und Schüler zu fördern. Koblenz biete mit seinen kulturellen Einrichtungen, beispielsweise dem Kinder- und Jugendtheater und der Musikschule, gute Möglichkeiten, am kulturellen Leben teilzunehmen. Detlef Knopp glaubt, dass eine Schule, an der Musik und Theater gefördert werden, Vorteile für das Lernen bietet, denn das Lernen finde in einer lockeren Atmosphäre statt. Den Schulleitern dankte der Kulturdezernent für ihre Anstrengungen, das kulturelle Element zu fördern. Und es gebe, so der Redner weiter, viele Lehrer, die sich weit über das normale Maß hinaus in diese Richtung engagierten. Die mit dem Schängel-Preis verbundenen Geldpreise hatte die Sparkasse Koblenz zur Verfügung gestellt, dafür bedankte sich Knopp.

Die Preisträger

500 Euro erhält die Grundschule Asterstein. Im Rahmen eines Schulfestes war ein arabisches Märchen aufgeführt worden. Es handelt von einer armen Frau und ihrer Tochter, ihr Geld reicht nicht einmal fürs Essen. Das ändert sich, als das Mädchen einen Prinzen kennenlernt und ihn heiratet. Das Schauspiel mit Musik und Tanz brachte der Grundschule Asterstein 500 Euro ein.

Den gleichen Geldbetrag erhielt die Grundschule St. Castor für das Musical „Angela und der kleine Weihnachtsengel“. Alle Schüler nahmen an der Aufführung für die Eltern teil. In diesem Musical geht es um die Herbergssuche von Maria und Josef, und der Engel Angela kommentierte das weihnachtliche Geschehen.

Die Willi-Graf-Schule hat eine JEKISS-Klasse, 3. Schuljahr - JEKISS steht für Jedem Kind seine Stimme. Jede Woche wird geprobt für Auftritte in der Schule und in Neuendorf. Mittlerweile wurden mehrere Musikstücke aufgeführt, das Projekt wird begleitet von Sandra Schlosser. 500 Euro gab es für dieses Projekt.

Die Hans-Zulliger-Schule kann sich über 700 Euro freuen. Und zwar hat diese Schule eine Musik AG, die die Schuljahre 1 bis 5 anspricht. Der Jury gefiel das Musikstück „Zirkus“, bei dem die Schüler sangen und auf Instrumenten spielten.

Mit 800 Euro bedacht wurde die Realschule Plus Albert Schweitzer, genauer gesagt ist der Preis der Trashdrummer-Arbeitsgemeinschaft zu verdanken, bei einem Auftritt im Café Hahn (Titel: „Night of Percussion meets Black & White) zeigten die Schüler ihr Können.

Das Eichendorff-Gymnasium hatte mit Chor und Orchester zu einem geistlichen Konzert eingeladen, das in der St.-Josef-Kirche aufgeführt wurde. Mehrere Arbeitsgemeinschaften Musik hatten sich zusammengetan und erhielten viel Beifall. Wie das Eichendorff-Gymnasium erhielt auch das Görres-Gymnasium ein Preisgeld von 1000 Euro. Die Bläserklassen 6b und 7b, die Tuesday Concert Band und die Concert Band hatten sich zum ersten Sommerkonzert zusammengetan und führten es in der Aula der Schule auf.

Musikalisch umrahmt wurde die Feier im städtischen Ratssaal von Schülerinnen und Schülern der Willi-Graf-Schule.

Detlef Knopp und Thomas Preusser (r.) bei der Preisverleihung an die Grundschule Asterstein.

Detlef Knopp und Thomas Preusser (r.) bei der Preisverleihung an die Grundschule Asterstein.

Diese Schülerinnen und Schüler wurden mit dem Schängelpreis 2013 ausgezeichnet. Fotos: UKO

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Neueste Artikel-Kommentare
  • K. Schmidt: Die nächste Demo, gerade wenn sie sich an Familien richtet, sollte dann mal unter dem Motto stehen: "Fahrradhelme für alle!"

Kruft: Zwischen Dauerkritik und Tatendrang

  • Rolf Stern : Der Text wirkt weniger wie eine Einordnung, sondern eher wie der Versuch, berechtigte Kritik abzuwürgen. Gerade bei öffentlichen Geldern ist Nachfragen keine Dauerschleife, sondern demokratische Pflicht.
  • Andreas Lung: Liebe Frau Schumacher, Sie haben offensichtlich überhaupt nicht verstanden, worum es geht.
  • Thomas Sebastian Napp: Ich kann der Gemeinde zu dieser Aktion nur gratulieren. Vor allem den Bauhofmitarbeitern muss ich hier ein Lob aussprecheb. Gleichzeitig kann ich es nicht verstehen, dass eine große Naturfläche auf dem...
Monatliche Anzeige
Rund um´s Haus
Doppelseite PR/Anzeigen
Anzeigenauftrag FMP-1P9L0-AD-351131
Unterstützeranzeige
Mitarbeiter IT-Administrator
Imageanzeige - Ostern
Stellenanzeige Kita
Empfohlene Artikel
Behindertenparkplätze am Florinsmarkt
19

Koblenz. Erneut hat sich die Bürgerinitiative „Unsere Altstadt“ an den Oberbürgermeister und den Baudezernenten der Stadt Koblenz gewandt, um zeitnah den Vorgang „Bitte um Schaffung zusätzlichen Parkraumes für Behinderte am Florinsmarkt / Ausweisung zusätzlicher Behindertenparkplätze“ umzusetzen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Pfarrer Dr. Arno-Lutz Henkel.  Foto:privat
5

Allgemeine Berichte

EIN-Spruch: Fest(e) der Befreiung

Vom 01.-09. April wird die jüdische Pessach Woche begangen, die nahezu zeitgleich zusammenfällt mit der von den Christen begangene Kar- und Osterwoche. Durch Jesus bedingt hängen beide Festtraditionen, auch inhaltlich, miteinander zusammen.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: pixabay.com
178

Leserbrief zu „HeimatCheck: Bad Neuenahr: Zu viele unangeleinte Hunde im Stadtgebiet?“

Leserbrief: „Das ist keine Tierliebe, das ist Egoismus!“

Ich bin fast 75 Jahre alt. Seit meinem 17. Lebensjahr habe ich Hunde. Zwei dieser Hunde wurden von unangeleinten Hunden angefallen, und so schwer verletzt, dass sie nur durch hohe tierärztliche Kunst gerettet werden konnten. Beide hatten ihr Leben lang mit den Folgen zu kämpfen.

Weiterlesen

Andreas Bohn hat das Ehrenamt im Blut.  Foto: privat
23

Seit vielen Jahren engagiert sich Andreas mit Herzblut für seine Heimat.

HeimatHelden: Andreas Bohn ist die gute Seele von Reifferscheid

Reifferscheid. In jeder Gemeinde gibt es Menschen, die im Hintergrund wirken, anpacken, zuhören und einfach da sind, wenn man sie braucht. In der Gemeinde Reifferscheid ist so ein Mensch Andreas Bohn. Seit vielen Jahren engagiert sich Andreas mit Herzblut für seine Heimat. Als stellvertretender Ortsbürgermeister und langjähriges Mitglied im Gemeinderat hat er Verantwortung übernommen und die Entwicklung des Dorfes aktiv mitgestaltet.

Weiterlesen

Dauerauftrag
Essen auf Rädern
Ostergruß
Osterangebot
Hasenhoppeln & Heimatshoppen
Rund ums Haus
First Friday Anzeige März
SB Standesamt
Stellenanzeige mehrere Stellen
Stellenanzeige
Angebotsanzeige (April)
Anzeige KW 14
Dauerauftrag 2026
Feierabendmarkt Bad Neuenahr / o.B. Sponsoring
Titelanzeige
Osteraktion
Anzeige Lange Samstage
Unterstützeranzeige
Stellenanzeige Personalsachbearbeiter/in