Koblenz protestiert gegen AfD-Aktion
Omas gegen Rechts protestieren in Koblenz-Rübenach für Demokratie und Vielfalt
aus Koblenz
Koblenz. Am Donnerstag, dem 13. August waren wir Omas gegen Rechts Koblenz und Umgebung in Koblenz Rübenach vor Ort, um ein deutliches Zeichen für Demokratie und Vielfalt zu setzen und gegen eine Aktion der AfD zu protestieren.
„Die Rüwenacher Mück bleibt bunt“ war das Motto der Veranstaltung, zu der die Omas gegen Rechts gemeinsam mit engagierten Rübenacher:innen einluden.
Mit zahlreichen Bürger:innen aus Rübenach, Besucher:innen, Vertreter:innen aus der Politik und von verschiedensten Organisationen wurde sich angeregt über die zurzeit dringlichen politischen Themen ausgetauscht.
Die „Mück“ ist ein Wahrzeichen Rübenachs, ein Symbol, das die Dorfgemeinschaft verbindet. „Wir zeigen, dass Rübenach für Offenheit steht, für Zusammenhalt, für ein Miteinander, in dem Menschen willkommen sind - egal woher sie kommen, wen sie lieben, woran sie glauben“, formulierte eine Besucherin das Anliegen der Veranstaltung. Dass die AfD sich an der „Rüwenacher Mück“ zu einer Aktion versammelte, ist kein Zufall, vielmehr ein Teil ihrer Strategie. Sie suchen sich Orte aus, die Heimat bedeuten, um sie umzudeuten - um Ausgrenzung als „Sorge um die Heimat“ zu verkleiden.
Im Anschluss an die AfD-Versammlung kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Das sehen wir als einen klaren Hinweis: Diese Partei versucht sich mit Aktionen vor Ort bürgernah zu geben, tatsächlich werden jedoch Unruhe, Spaltung und Gewalt in die Stadtteile und Ortschaften getragen.
„Wir Omas gegen Rechts sind gegen Gewalt, Hass und Hetze und setzen uns für die Einleitung des AfD-Verbotsverfahrens ein.“
Pressemitteilung Omas gegen Rechts
Bunter Einsatz für die Demokratie. Foto: Omas gegen Rechts Koblenz