Allgemeine Berichte | 14.11.2014

24. Koblenzer AIDS-Gottesdienst

Positiv sein

Am 22. November in der Liebfrauenkirche

Der „Denkraum“ an der Nordseite der Liebfrauenkirche - in der Installation sind Steine mit Namen von Menschen verlegt, die an AIDS gestorben sind.privat

Koblenz. Hoffnung machen, Barrieren und Hemmschwellen abbauen - so lauten die Ziele des jährlich stattfindenden Koblenzer AIDS-Gottesdienstes. Die bereits 24. Auflage des ökumenischen Gottesdienstes findet am Samstag, 22. November, 17 Uhr, in der Koblenzer Liebfrauenkirche statt. Eingeladen sind von HIV oder AIDS betroffene Menschen, Angehörige, Freunde und interessierte Bürger.

Positiv sein: Die Organisatoren haben das Motto des Gottesdienstes ganz bewusst ausgewählt. „Positiv sein zeigt sich in vielfältiger Art, im Zusammenhang mit der Infektion bedeutet es für die Betroffenen meist Krankheit, Ausgrenzung und leidvolle Erfahrungen“, sagt Caritasmitarbeiterin Uschi Mogendorf vom Haus Horizont, einer betreuten Wohneinrichtung für Menschen mit HIV und AIDS. „Doch es kann auch bedeuten, ich lebe mein Leben auf meine Art, nehme mich an und mache das Beste daraus.“

Texte, Gebete und Musik geben den Besuchern Raum, eigene Gedanken, Hoffnungen und Wünsche zum Ausdruck zu bringen. Wie in den vergangenen Jahren werden die „Stimmicals“ aus Koblenz-Arzheim unter der Leitung von Richard Marx für eine einfühlsame musikalische Begleitung sorgen. Nach dem Gottesdienst sind alle Besucher zur Begegnung ins Pfarrhaus von Liebfrauen in der Florinspfaffengasse eingeladen. Die gemeinsame Veranstaltung der AIDS-Hilfe Koblenz, dem Ökumenischen Arbeitskreis City-Pastoral und des Caritasverbandes Koblenz ist auch ein Beleg für die gute Zusammenarbeit der beteiligten Institutionen. „Die Resonanz in den vergangenen Jahren hat gezeigt, dass auch in unserer Region viele Menschen sich dem Thema annehmen und häufig vorhandene Hemmschwellen überwinden“, freut sich Pfarrerin Birgit Iversen-Hellkamp mit der Arbeitsgruppe auf zahlreiche Besucher am 22. November in der Liebfrauenkirche.

Weitere Informationen: Haus Horizont, Uschi Mogendorf, Rheinhöhenweg 3, 56112 Lahnstein, Tel. (0 26 21) 4 05 04, E-Mail haus_horizont@caritas-koblenz.de.Pressemitteilung

Caritasverband Koblenz e.V.

Der „Denkraum“ an der Nordseite der Liebfrauenkirche - in der Installation sind Steine mit Namen von Menschen verlegt, die an AIDS gestorben sind.Foto: privat

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