Wenn der OP-Saal angerollt kommt
Realitätsnahes Training für starke Operationsteams am Ev. Stift St. Martin
aus Koblenz
Koblenz. Leise öffnen sich die hydraulischen Türen des zwölf Meter langen Trucks, der vor dem Ev. Stift St. Martin steht. Im Inneren verbirgt sich modernste Medizintechnik: mehrere arthroskopische Arbeitsplätze, ausgestattet mit hochauflösenden Ultra-HD-Monitoren, professionellen Operations-Kamerasystemen und dem neuesten Instrumentarium. Im sogenannten Arthrex Mobile Lab bekamen die ärztlichen Mitarbeitenden der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Teams der OP-Pflege die Gelegenheit, minimal-invasive Eingriffe unter absolut realistischen Bedingungen zu trainieren.
Im Fokus des intensiven Trainingstages standen komplexe arthroskopische Eingriffe an Knie- und Schultergelenken. Die Chirurginnen und Chirurgen konnten innovative Rekonstruktionstechniken erproben. Wertvoll war der Tag auch für fachübergreifend interessierte Kolleginnen und Kollegen sowie die OP-Pflege. Sie nutzten die Plattform, um die Handhabung der Spezialinstrumente zu vertiefen und das Zusammenspiel im OP-Setting perfekt aufeinander abzustimmen.
„Ziel der Aktion war es, allen Interessierten die Chance zu geben, ihre praktischen Fertigkeiten direkt vor Ort zu vertiefen. Ein exklusives Training ohne weite Anreise, das am Ende vor allem der Patientensicherheit zugutekommt und unseren hohen fachlichen Anspruch als sporttaumatologischer Maximalversorger der Region untermauert“, freut sich der Leitende Oberarzt André Stefan Bernhardt.
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Training unter Realbedingungen: Im mobilen Operationssaal üben die chirurgischen Teams das filigrane Arbeiten bei arthroskopischen Eingriffen. Foto: GKM/Jutta Münch