Polizeipräsidium Koblenz
Rock am Ring löst größeren Einsatz aus
Koblenz. In der Nacht zu Sonntag wurden allein bei der Notrufzentrale in Koblenz 50 bis 60 Anrufe von Bürgern aus der Region registriert, die sich über störende Musik und wummernde Bässe beschwerten. Auch der Bereich Vallendar und Urbar war betroffen. Bis Neuhäusel waren die Bässe der Veranstaltung wahrnehmbar. Sowohl beim Ordnungsamt der Stadt Koblenz als auch bei der Polizeiinspektion Bendorf gingen zahlreiche Beschwerden über diese nächtliche Ruhestörung ein.
Recherchen ergaben, dass die Musik vom Ereignis Rock am Ring in Mendig ausging. Eine Vielzahl von Bürgern beschwerte sich auch am Veranstaltungsort bei den dortigen Ordnungsbehörden. Messungen des von der Verbandsgemeinde Mendig beauftragten Technikers ergaben jedoch keine Überschreitungen der Messwerte in den angrenzenden Ortschaften.
Um 2.22 Uhr meldete sich eine genervte Anwohnerin aus Vallendar und gab anonym an, dass ihr Nachbar nun zur Gegenwehr greife. Er habe eine Schusswaffe dabei und werde sich nach Mendig begeben, um am Veranstaltungsort gewaltsam für Ruhe zu sorgen. Sofortige intensive Ermittlungen führten einerseits zur Feststellung der Anruferin, andererseits zu Erkenntnissen, dass tatsächlich in ihrer Nachbarschaft (berechtigte) Waffenbesitzer leben. Der Anruf wurde ernst genommen, umfangreiche Schutzmaßnahmen wurden umgesetzt. Im weiteren Verlauf des Einsatzes konnte dann geklärt werden, dass die Dame die Bedrohungslage lediglich erfunden hatte, um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen. Die Polizei setzte insgesamt 38 Beamte, darunter Diensthundeführer, Kräfte des Sondereinsatzes in Mendig und Beamte des Regeldienstes verschiedener örtlich betroffener Dienststellen ein. Neben der Folge eines Strafverfahrens wird auch die Kostenübernahme geprüft.
Am Samstag gegen 10.30 Uhr befuhr eine 70-jährige Pkw-Fahrerin die Malteserstraße in Koblenz. Eine 73-jährige Anwohnerin wollte mit ihrem Pkw von einem Grundstück in den fließenden Verkehr einfahren und übersah die bevorrechtigte Dame. Trotz Vollbremsung und Ausweichmanöver kam es zur Kollision beider Fahrzeuge, die erheblich beschädigt wurden. Die Unfallverursacherin erlitt durch den Aufprall leichte Verletzungen im Halswirbelbereich, sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. Betriebsstoffe wurden von der Feuerwehr Koblenz beseitigt. Beide Pkw mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf 20.000 Euro geschätzt.
Am Samstag, gegen 11 Uhr wurde ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes in Ausübung seines Amtes am Handgelenk verletzt. Vorausgegangen war ein Fehlverhalten eines Fahrzeugführers Am Wöllershof 4 in Koblenz. Der Pkw- Fahrer wollte seine Personalien nicht preisgeben und zog die Fahrzeugtüre zu. Der Mitarbeiter des Ordnungsamtes stand im Schwenkbereich der geöffneten Tür und wurde durch das Zuschlagen der Tür leicht am linken Handgelenk verletzt. Nun hat sich der Mann nicht nur wegen einer eher geringfügigen Ordnungswidrigkeit, sondern auch wegen des Verdachts einer schwerwiegenderen Straftat zu verantworten.
Pressemitteilung des
Polizeipräsidiums Koblenz
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