Lokalsport | 27.02.2013

Spannender Monat für Weltmeister Dennis Ronert

Koblenzer boxt gegen Ben Nsafoah vor TV-Kameras in Magdeburg

Am 23. März ist Dennis Ronert erstmals deutschlandweit im TV zu sehen. „Das ist der Lohn für neun Jahre hartes Training“, sagt der Weltmeister aus Koblenz.

Koblenz. Jeder Kampf hat für Dennis Ronert einen hohen Stellenwert. Doch was der Monat März für den Koblenzer Boxer mitbringt, ist doch etwas ganz Besonderes: Zweimal steigt der Weltmeister im Cruisergewicht innerhalb von drei Wochen in den Ring. Der erste Auftritt am Samstag, 2. März, in der Wormser Jahnsporthalle, birgt Brisanz in sich, der zweite Kampf des Monats am 23. März in Magdeburg lässt den Wunsch Wahrheit werden, deutschlandweit im Fernsehen zu sehen zu sein. In der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts boxt der 20-Jährige im Vorprogramm des Rückkampfes zwischen Arthur Abraham und Robert Stieglitz. „Ich denke alle Sportler arbeiten daran, einmal im Fernsehen übertragen zu werden. Das ist der Lohn für neun Jahre hartes Training“, freut sich der Koblenzer.

Zunächst gilt jedoch die volle Konzentration dem Lokalrivalen Ben Nsafoah.

In Worms soll in einem Zehn-Runden-Kampf die Frage beantwortet werden, wer der beste Cruisergewichtler im Raum Koblenz ist, eine Idee des 30-jährigen Nsafoahs. Bereits im vergangenen Jahr forderte er den dritten aus dem heimischen Reigen dieser Gewichtsklasse, Hizni Altunkaya aus Neuwied, heraus, der sagte den Kampf allerdings ab. Dennis Ronert stellt sich nun der Herausforderung. „Ben ist für mich der stärkste Gegner in der Region in meiner Gewichtsklasse und deshalb eine sportliche Herausforderung“, sagt der „Bomber vom Rhein“, wie Ronert in der Box-Szene heißt. Er erwartet ein spannendes, faires Duell, bei dem Zuschauer mit Sicherheit auf ihre Kosten kommen.

Mit einer intensiven Vorbereitung baute sich der Koblenzer auf. „Sparring, Sandsack, Pratzen und viel Lauftraining standen in den vergangenen Wochen auf der Tagesordnung. Ich bin in Topform“, lässt der Mann vom FLP-Box-Team wissen.

Dennis Ronert hat mit seinen Erfolgen in der jüngeren Vergangenheit bereits Geschichte geschrieben. Im April 2011 wurde er in Ravensburg jüngster Deutscher Meister aller Zeiten bei den Profis, im Mai 2012 Junioren-Weltmeister und auch im November 2012 verließ er den Ring als Sieger, als es um den WM-Gürtel ging. Der 1,87 Meter große Boxer hat alle seiner 14 Kämpfe gewonnen, zehn davon durch K.o.. In der Rangliste der deutschen Cruisergewichtler steht Ronert direkt hinter klangvollen Namen wie Yoan Pablo Hernandez, Marco Huck und Firat Arslan auf Position vier. Aber vom Boxen alleine kann der Koblenzer nicht leben: Acht bis zehn Stunden am Tag steht der Stuckateur auf dem Bau. „Sponsoren habe ich noch keine und ohne Sponsoren auch keine Karriere. Da kann man noch viel Talent haben“, sagt Ronert. Vielleicht ändert der Monat März daran ja etwas, wenn der 20-Jährige in Magdeburg vor TV-Kameras boxt. Trainer Detlef Loritz ist sich sicher, dass sein Schützling die Zuschauer begeistern kann: „Dennis ist durch seinen aggressiven Kampfstil und seine Ausstrahlung im Ring schon heute zum Publikumsliebling geworden.

Am 23. März ist Dennis Ronert erstmals deutschlandweit im TV zu sehen. „Das ist der Lohn für neun Jahre hartes Training“, sagt der Weltmeister aus Koblenz. Foto:

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