Politik | 08.01.2014

Hochwasserschutz für Lützel, Neuendorf und Wallersheim

Spezialtiefbau beendet

Die Spezialtiefbauarbeiten für das Hochwasserschutzsystem der Stadtteile Lützel, Neuendorf und Wallersheim endeten vor Weihnachten. privat

Koblenz. Planmäßig endeten vor Weihnachten die Spezialtiefbauarbeiten für das Hochwasserschutzsystem der Stadtteile Lützel, Neuendorf und Wallersheim. Der letzte Bohrpfahl wurde in der zweiten Dezemberwoche erbohrt und das Spezialgerät bohrte danach noch einige Ankerpfähle, auf denen Poller für die Rheinschiffe befestigt werden. Wenn die Weihnachtspause Mitte Januar endet, werden, sofern es keine Hochwasser oder starken Frost gibt, weitere Hochwasserschutzwände betoniert. Die Fachleute des Koblenzer Tiefbauamtes gehen davon aus, dass bis Herbst 2014 das Schutzsystem fertiggestellt ist. Dann wären die drei Stadtteile bis zu einem Pegel von 8,75 m vor Hochwasser geschützt.

Um diesen Schutz zu ermöglichen, ist seit Frühjahr 2010 eine Menge geschehen, was mit bloßem Auge nicht zu erkennen ist. Viele Arbeiten fanden unter der Erde statt und auch das meiste Baumaterial ist heute unter der Erde. So wurden etwa 1.300 Meter Spundwände und 1.700 m Ortbetonpfähle bis auf den Fels niedergebracht. Ab Erdoberfläche sind dies zwischen 14 und 24 Meter. Daher summiert sich die Stahlmenge für die Spundwand auf 2.200 to. Für die Bohrpfähle wurden 19.000 m³ Erde ausgehoben, die mit Stahlkörben und 17.000 m³ Beton wieder verfüllt worden sind. Die Gesamtlänge aller gebohrten Löcher beträgt etwa 32 km. Die unterirdische Abdichtung der Stadtteile durch Spund- oder Bohrpfahlwand ist nötig, um das ansteigende Grundwasser bei Hochwasser fernzuhalten. Das steigende Binnengrundwasser - also auf der rheinabgewandten Seite - wird durch Drainageleitungen zwei neue Pumpwerke mit jeweils 6 starken Pumpen zugeführt und von diesen in die Mosel und Rhein gepumpt. Wenn die Arbeiten am eigentlichen Hochwasserschutz beendet sind, sind noch nicht alle Bauarbeiten abgeschlossen. Es sind noch einige Ausgleichs- und Rückbauarbeiten zu erledigen. Etwa der Rückbau der 10 m breiten Baustraße, die auf ihre Ursprungsbreite von 2,50 Metern reduziert wird. Auch Uferverbreiterung in Neuendorf zur Herstellung einer Arbeitsfläche wird entfernt und die im Rhein stehende Spundwand wieder aus dem Flussgrund gezogen. Obwohl einige Arbeiten parallel zum Hochwasserschutz durchgeführt werden, endet der Rückbau erst im Jahr 2015.

Pressemitteilung

der Stadt Koblenz

Die Spezialtiefbauarbeiten für das Hochwasserschutzsystem der Stadtteile Lützel, Neuendorf und Wallersheim endeten vor Weihnachten. Foto: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Rund ums Haus
Kreishandwerkerschaft
Essen auf Rädern
Innovatives rund um Andernach
Koblenz blüht
Vortrag: Arthrose des Hüft- und Kniegelenk
Ostergruß
fit für`s Alter?
Titelanzeige
Empfohlene Artikel
Der Knotenpunkt Burgstraße Ostallee.
182

Lahnstein. Die Bürgerinitiative (BI) „Zurück zur ursprünglichen Verkehrsführung“ nimmt Stellung zu einem jüngst veröffentlichten Leserbrief in der lokalen Presse, in dem eine verbindliche Festlegung des Stadtrates auf die Ringlösung gefordert wird. Den Gegnern wird vorgeworfen, es mangele ihnen an seriösen Alternativen, sie würden wesentliche Punkte ausblenden und die Probleme der früheren Verkehrsführung ignorieren.

Weiterlesen

Wie gewohnt entwickelten sich während der Präsentation lebhafte Gespräche: Gemeinsam versuchte man, die Bilder zeitlich einzuordnen und die darauf abgebildeten Personen zu identifizieren.
21

Urbar. Kürzlich lud die FREIE LISTE – Bürger für Urbar e.V. erneut zum „ahle Bilda gugge“ ins Urbarer Bürgerhaus ein.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2299

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
134

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Dauerauftrag
Daueranzeige
Kreishandwerkerschaft
Kreishandwerkerschaft
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Innovatives rund um Andernach
Oster-Anzeige
Titel
Maschinenbediener, Staplerfahrer
Kreishandwerkerschaft
Innovatives rund um Andernach
Dauerauftrag 2026
Feierabendmarkt Bad Neuenahr / o.B. Sponsoring
Osteraktion
Unterstützeranzeige
Imageanzeige - Ostern