SV Holzbach - FV Rübenach
Spiel bestimmt, aber kein Tor gemacht
FV Rübenach musste sich nach fünf Wochen ohne Niederlage geschlagen geben
Rübenach. Die Fußballerinnen des FV Rübenach traten beim SV Holzbach an. Der von einer Formkrise genesene SV Holzbach versuchte sofort Druck auf den Rübenacher Strafraum auszuüben. Der FVR war zunächst in die Defensive gedrängt, ließ jedoch nur einen Torschuss in der ersten Halbzeit zu. Diesen parierte Interimstorhüterin Swantje Hübsche hervorragend. Nach und nach befreiten sich die Rübenacherinnen von dem Holzbacher Druck und drangen mehrere Male gefährlich in den Strafraum der Gastgeber ein (Homburg, Attig, Schmidt). Jedoch fehlte immer wieder der letzte entscheidende Pass beziehungsweise Torschuss. Nach der Halbzeitpause übernahmen die Rübenacherinnen das Spielgeschehen. Sie erarbeiteten sich ein deutliches Übergewicht im Mittelfeld, sodass Holzbach nur noch sehr selten aus der eigenen Platzhälfte herauskam. Zwingende Torchancen konnte sich der FVR zunächst gegen die massive Defensive der Gastgeber nicht herausspielen. In der 62. Minute musste es dann klingeln - Torjägerin Laura Attig wurde von der linken Seite freigespielt und läuft alleine auf die Torhüterin zu, dieses Mal versprang ihr der Ball und die Torhüterin konnte sie zur Seite abdrängen. Zehn Minuten später drang Holzbach das erste Mal in der zweiten Halbzeit in den Rübenacher Strafraum ein, Torhüterin Doreen Messerer nahm den Ball problemlos auf. Rübenach drängte weiter auf den Führungstreffer. Schließlich war es ein tief aus der Gastgeberhälfte geschlagener Ball, der Michaela Blatt - Torgarantie des SV Holzbach - erreichte: Mit dem zweiten Torschuss im gesamten Spiel machte Holzbach das 1-0. Rübenach warf jetzt alles nach vorne, Holzbach verteidigte mit zehn Spielerinnen im und vor dem Strafraum. Einzig Michaela Blatt wartete vorne auf Konterchancen, die sich nicht mehr ergaben. Holzbach verteidigte das 1-0 bis zur 90. Minute. Rübenach musste sich nach fünf Wochen ohne Niederlage geschlagen geben. Trainer/Co-Trainer Monjour/Isler: „Wir bestimmen das Spiel und der Gegner macht das Tor. Das gibt es im Fußball und das muss man akzeptieren, wenngleich der Ärger darüber nicht so schnell verfliegt. Dennoch, wir bleiben Tabellenzweiter und können auch mit Stolz über die bisherigen Leistungen auf die Hinrunde zurückblicken.“
