Lokalsport | 16.07.2014

Projekt des Landessportbundes Rheinland-Pfalz und der Sparda-Bank Südwest eG

„Sport für alle - Wir helfen mit!“

Sparda-Bank und Landessportbund unterstützen Vereine im Kampf gegen Armut

Bereits im vierten Jahr in Folge ist das Projekt „Sport für alle - Wir helfen mit!“ erfolgreich. Die Vertreter des Landessportbundes und der Sparda-Bank freuen sich, denn es konnte ein weiterer Scheck in Höhe von 20.000 an den LSB überreicht werden. US

Koblenz. Der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) und die Sparda-Bank Südwest eG, gefördert vom Gewinnsparverein der Sparda-Bank setzen bereits seit dem Jahr 2010 ein Zeichen gegen Armut und soziale Abgrenzung. Mit dem Projekt „Sport für alle - Wir helfen mit!“ werden rheinland-pfälzischen Sportvereinen umfangreiche Hilfen angeboten und sie werden in dem Vorhaben unterstützt, Kindern und Jugendlichen den Zugang zum Vereinssport zu ermöglichen. So wurden Verantwortliche aus 39 Sportvereinen zu sogenannten „Vertrauenscoaches“ geschult und finanziell ausgestattet, um direkt vor Ort benachteiligten Menschen zu helfen. Nach vier Jahren Projektlaufzeit wurden nun in einem Pressegespräch die bisherigen Erfahrungen und auch die Hintergründe beleuchtet und erörtert. Präsentiert wurde die Aktion von Projektleiter Oliver Kalb (LSB-Referent für Sportentwicklung) sowie Gerda Holz, wissenschaftliche Projektleiterin vom Frankfurter Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik, die einen Impulsvortrag zum Thema „Armut bei Kindern - zur aktuellen Situation in Deutschland“ gab.

Darüber hinaus berichteten Frank Wieber und Brigitte May, zwei ehrenamtlich engagierte Vertrauenscoaches der TuS 05 Daun aus der Praxis und gaben eine kleine Einsicht in ihr Ehrenamt. So war schnell festzustellen, es geht bei diesem Vorhaben nicht einfach nur darum, ein paar Turnschuhe oder Sportsachen zu bezahlen, es geht um wesentlich mehr. Häufig sind es aufmerksame Übungs- oder Jugendleiter, die schnell merken, wenn es familiäre Probleme gibt oder Kinder nicht (mehr) ins Training kommen können, bzw. aus finanziellen Gründen aus dem Verein austreten müssen. So sind die Folgen der Armut hier gut erkennbar. In Koblenz sind 2.470 unter 15-Jährige von Armut betroffen und das wirkt sich auf die Entwicklung der Kinder aus.

Die Sparda-Bank hat in den vergangenen Jahren ein Gesamtvolumen von 250.000 Euro für diese Unternehmung bereitgestellt. Damit es weiter geht, wurde auch bei diesem Pressetermin wieder ein Scheck in Höhe von 20.000 Euro überreicht. Das bedeutet dann weitere 500 Euro für die Sportvereine in der Region Rheinland-Pfalz. Zu Beginn des Projektes gingen 150 Bewerbungen ein und es wurden 39 Vereine ausgesucht und insgesamt 59 Vertrauenscoaches sind dabei im Einsatz. Diese bieten eine sehr große Diskretion, eine fachliche Unterstützung und immer eine hilfreiche Hand. Im Einzelnen geht es um Anschaffungen von passender Sportkleidung und Sportausrüstung, Zuschüsse bei Freizeiten, bei Ausflügen und Freizeitcamps. Ein wichtiger Grund ist auch die Beitragsübernahme von Vereinsmitgliedschaften. Auch werden individuelle Wünsche berücksichtigt, Spiele- und Sommerfeste zu besuchen wird genauso ermöglicht, wie auch die Teilnahme an Erlebnisnachmittagen. So gibt es nun schon Vereine, die weitere integrative Maßnahmen begleiten und ins Leben gerufen haben. Ein gemeinsames Frühstück, betreutes Spielen, Hausaufgabenbetreuung aber auch eine soziale und schulische Betreuung werden dabei angeboten und im Anschluss kommt dann der Sport.

Es geht bei dem Projekt nicht darum alles zu bezahlen, sondern hier soll eine Hilfe zur Selbsthilfe geleistet werden. LSB und Sparda-Bank sind dabei Anstoßgeber und der Erfolg gibt ihnen recht, den richtigen Weg aufgezeichnet zu haben. Monika Sauer, Vizepräsidentin des Sportbundes Rheinland wünschte sich eine lange Laufzeit für das Projekt, den Vereinen viel Kraft und die nötigen Helfer für die Umsetzung der Aktion.

Bereits im vierten Jahr in Folge ist das Projekt „Sport für alle - Wir helfen mit!“ erfolgreich. Die Vertreter des Landessportbundes und der Sparda-Bank freuen sich, denn es konnte ein weiterer Scheck in Höhe von 20.000 an den LSB überreicht werden. Foto: US

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