Allgemeine Berichte | 10.04.2026

Startschuss für die neue Saison: Wasserspielplatz Koblenz öffnet bald wieder

Saisonvorbereitung in Koblenz: Der Wasserspielplatz macht sich bereit.

Koblenz. Seit Ende März ist der Wasserspielplatz am Deutschen Eck in Koblenz mit einem Bauzaun abgesperrt. Die Vorbereitungen für die neue Saison sind im Gange.

Aktuell werden alle Fugen auf der versiegelten Fläche des Wasserspielplatzes erneuert.

Diese Wartungsarbeit ist regelmäßig notwendig, da der Spielplatz 2011 in Betrieb genommen und 2016 mit einer neuen Oberfläche versehen wurde.

Im vergangenen Jahr ließ der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen das komplexe System aus Zu- und Abläufen überarbeiten. Dazu gehören 15 Rohrleitungen in unterschiedlichen Dimensionen und Längen, die in 1,5 Metern Tiefe verlaufen, sowie ein unterirdischer Technikraum. Anlass hierfür war ein Wasserverlust von etwa 1.000 Litern aufbereitetem Trinkwasser pro Stunde.

Nach einer ganzjährigen Schließung im letzten Jahr soll der Wasserspielplatz 2026 wieder regulär geöffnet werden. Wenn die Fugenarbeiten planmäßig abgeschlossen werden, folgt eine Reinigung und Desinfektion der Anlage. Voraussichtlich ab Ende April wird der Wasserspielplatz dann wieder in Betrieb genommen.

Es kann jedoch nicht garantiert werden, dass der Wasserspielplatz während der gesamten Saison störungsfrei funktioniert. Die komplexe unterirdische Technik, notwendig für die sichere Nutzung durch Kinder, ist seit 2011 stark beansprucht und benötigt baldige Sanierung. Bei der Konzeption und dem Bau zur Bundesgartenschau 2011 durch die BUGA-Gesellschaft war die intensive, jahrelange Nutzung nicht vorgesehen. Das System besteht aus vielen verschiedenen, nicht optimal abgestimmten Einzelelementen, die nicht von einer Fachfirma betreut werden können. In den letzten Jahren verursachte der Betrieb des Wasserspielplatzes durchschnittlich rund 70.000 Euro pro Saison, inklusive Wartungs- und Reparaturarbeiten. BA

Saisonvorbereitung in Koblenz: Der Wasserspielplatz macht sich bereit. Foto: Stadt Koblenz/Andreas Egenolf

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