Tourenvorschlag des Wanderportals „NATUR AKTIV ERLEBEN“: „HöhenZauber“ - 4. Etappe von Rodder nach Eichenbach
Über Eulenkopf und Eichenbacher Berg zum höchsten Gipfel des Ahrgebirges
„Alle Frühlingsblumen sind inzwischen aufgeblüht, fast alle Bäume leuchten in frischem Grün, der erste Ginster blüht bereits - der Wald und die Wiesen duften mal zart, mal kräftig würzig.“ Das haben die Wegepaten, die diese 4. Etappe des „Höhenzauber“-Weitwanderwegs von NAE betreuen, Ende April geschrieben. Inzwischen ist der Ginster voll erblüht, ein Grund mehr, diese Tour jetzt in Angriff zu nehmen und ihre Schönheiten zu genießen.
Auch wenn die Etappe nicht im Tal, sondern hoch oben startet, erfordert sie doch wieder einiges an Kondition, nicht nur wegen ihrer Länge. Bei den Anstiegen auf den Eulenkopf, den Eichenbacher Berg und den Aremberg sammeln sich einige Höhenmeter an.
Hinter Rodder genießen wir noch eine Zeitlang eine herrliche Sicht, zurück schauen wir Richtung Ernstberg, und vorne scheint der Aremberg zum Greifen nah. Danach geht es längere Zeit durch Wald abwärts zum Limbach, von wo wir 170 Höhenmeter auf den Eulenkopf ansteigen. Oben erwartet uns eine offene, wunderschöne Eifel-Landschaft, und obwohl wir kurzzeitig die K 17 nutzen, überwiegt das Gefühl absoluter Einsamkeit. Eine versteckte Bank, die mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht besetzt ist, bietet eine Alternative zu einer möglichen Einkehr in Fuchshofen, wohin wir zuletzt auf der schmalen K 17 hinunterwandern.
Dahinter geht es gleich wieder nach oben: erst zu einem Aussichtsbalkon oberhalb des Ortes, dann mit dem Ahrsteig auf den Eichenbacher Berg. Auf dessen Rücken wandern wir nun längere Zeit durch eine Bilderbuch-Wiesenlandschaft mit Blick auf Wershofen und das reizvolle Umland dieses Höhenortes. Einen romantischen Rastplatz unter einer Eiche haben wir als Schluss dieses Streckenabschnitts ausgewählt. Wer die Etappe verkürzen möchte, wäre dahinter schnell im Etappenziel Eichenbach.
Der Originaltrack biegt aber kurz vor Eichenbach ab, führt längere Zeit abwärts Richtung Ahr, und dann beginnt der lange Anstieg auf den Aremberg. Oben bietet das liebevoll gestaltete Plateau mit dem rekonstruierten Turm eine schöne Rastgelegenheit vor dem letzten Abschnitt. Wir wandern abwärts durch den hübschen Ort Aremberg und in die saftigen Wiesen unterhalb, queren den Eichenbach, und genießen ein letztes Mal von einem hochgelegenen Wiesen-Plateau die Blicke auf Wershofen und den Aremberg. Bald darauf sind wir schnell an der Kapelle oberhalb von Eichenbach und im Ort selbst.
Blick auf den Aremberg.
Eichenbacher Kapelle mit schönem Rastplatz.
Oberhalb von Fuchshofen.
QR-Code zur Tour.
