Lokalsport | 13.10.2025

Vierter Doppelsieg für Falken Motorsport beim NLS-Saisonfinale

Insgesamt 92 Fahrzeuge starteten zum NLS-Finale in die Hatz durch die Grüne Hölle. Fotos: BURG

Nürburg. Mit dem Rennen um die 1. NLS-Sportwarte-Trophy markierte am vergangenen Wochenende bei herbstlicher Witterung die Nürburgring-Langstrecken-Serie ihr Saisonfinale. Trotz dieser Witterungsbedingungen hatten es sich Tausende von Fans nicht nehmen lassen, das Finale live mitzuerleben. Mit neun Siegen in den zurückliegenden Rennen hatten sich schon beim Lauf zuvor Nick Wüstenhagen (Bruchköbel) und Vorjahreschampion Ranko Mijatovic (Schweiz) von FK Performance Motorsport mit einem BMW M4 GT4 als neue Meister gekürt. Nach dem zweiten Platz in der Klasse beim Finallauf konnten dann auch die Sektkorken bei dem Team aus Bremen zur offiziellen Meisterschaftsfeier knallen. Zu Saisonbeginn war auch Tobias Wahl Teil der heutigen Meistermannschaft. Nach einem Fahrradunfall war der Lokalmatador aus Remagen aber leider zum Zuschauen verdammt. Trotz der fehlenden 4 Rennen belegte Wahl am Ende als bester Lokalmatador noch Rang 10 in der Meisterschaftswertung.

Auch wenn die neuen NLS-Champions schon vor dem Rennen feststanden, bot das Rennen dennoch jede Menge Spannung im Kampf um die Meisterschaften in den einzelnen Klassen.

Besonders brisant dabei der Kampf um die Meisterschaftskrone in beiden Porsche-Cup-Klassen, in denen mit Schmickler Performance und Black Falcon auch noch zwei lokale Teams bei der Vergabe des Meistertitels ein Wörtchen mitreden wollten.

In beiden Klassenwertungen mussten die Fahrer der lokalen Teams am Ende aber den Titel ihren Kontrahenten überlassen. Während der Porsche von Schmickler Performance in der Cup3-Wertung wegen technischer Probleme zurückfiel, erreichte die Besatzung des Black-Falcon-Porsches nicht das Ziel. Dabei hatte es bis zur vorletzten Runde noch so ausgesehen, als könnte sich der Black-Falcon-Porsche mit Tobias Müller (Euskirchen), Noah Nagelsdiek (Alsdorf) und Carlos Rivas (Luxemburg) gegen den Mühlner-Porsche durchsetzen, doch dann schlug Noah Nagelsdiek in Führung liegend im Wippermann in die Leitplanke ein. So erbte der Mühlner-Porsche mit Arne Hoffmeister (Langelsheim) von Jahn Scheerbarth (Dormagen) den Klassensieg. Zudem konnte das Duo mit ihrem siebten Saisonsieg sich die Vizemeisterschaft in der NLS-Gesamtwertung sichern.

Auch in der Klassensieger-Trophäe der VT2-F+4 WD stand die Entscheidung noch aus. In dieser Klasse durften nach einem weiteren Sieg in dem von Dupré Motorsport Engineering eingesetzten Audi S3 Joachim Nett (Mendig) und Christopher Dupré (Schiffweiler) über die Meisterschaft jubeln. Unterstützt wurde das Duo in neun von zehn Rennen durch Jürgen Nett (Mayen), der aber bei einem Rennen pausieren musste, wodurch ihm die Meisterschaftslorbeeren verwehrt blieben.

Zudem belegten die beiden Routiniers Joachim und Jürgen Nett aus dem Autohaus Nett in Mayen in der Gentleman-Trophäe unter 49 Teilnehmern die Plätze zwei und drei.

Über den Titelgewinn in der SP3 T durfte sich auch Maik Rönnefarth (Kalenborn) freuen, der gemeinsam mit Carsten Knechtges (Mayen) und Claudius Karch (Iffezheim) den Porsche 982 Turbo von Schmickler Performance beim finalen Rennen zum Sieg steuerte.

Zudem trugen sich in der Klasse SP-Pro mit einem Sieg und dem 10. Gesamtrang beim letzten Lauf Andreas Gülden (Reifferscheid) und Marc Hennerici (Mayen) in die Liste der Klassenmeister 2025 ein.

Neben den Meisterschaftsentscheidungen in den einzelnen Klassen richtete sich beim letzten Wertungslauf das Augenmerk vieler Zuschauer natürlich auch auf den Kampf um den Gesamtsieg dieses Laufes.

Dabei zeigten erneut die beiden Falken-Porsche, dass sie in diesem Jahr das Maß der Dinge waren. Das Team aus Hessen feierte nicht nur zum Finale ihren fünften Sieg, sondern durfte sich zudem zum vierten Mal über einen Doppelsieg ihrer beiden Porsche GT3 freuen. So auch bei diesem Rennen, wo Dorian Boccolacci (Frankreich) am Ende mit einem Vorsprung von 22,281 Sekunden die Ziellinie vor Nico Menzel (Kelberg) im Schwersterfahrzeug überquerte. Der Kelberger war gleich auf beiden Porsche 911 GT3 R des Teams unterwegs und belegte somit die Ränge eins und zwei, Letzteren an der Seite von Joel Sturm (Brühl). Das Haupt Racing Team bestätigte seine aufsteigende Form mit den Positionen drei und vier der beiden Ford Mustang GT3.

Die beiden Ford Mustang hatten sich in der Anfangsphase des Rennens einen spannenden Kampf um die Positionen eins bis vier mit den Falken-Porsche geliefert, mussten diese aber auf der immer feuchter werdenden Strecke ziehen lassen. Während der Positionskämpfe hatte es sogar einen spannenden Zweikampf mit mehrfachem Führungswechsel zwischen dem Porsche mit Nico Menzel und dem Ford von Frank Stippler gegeben. BURG

Position zwei und drei für Joachim (re.) und Jürgen Nett in der Gentleman-Trophäe. Zudem errang Joachim Nett gemeinsam mit Christopher Dupré noch die Meisterschaft in der Klasse VT2-F+4 WD.

Position zwei und drei für Joachim (re.) und Jürgen Nett in der Gentleman-Trophäe. Zudem errang Joachim Nett gemeinsam mit Christopher Dupré noch die Meisterschaft in der Klasse VT2-F+4 WD.

Über den Titelgewinn in der SP3T durfte sich auch Maik Rönnefarth (Mitte) freuen, der gemeinsam mit Carsten Knechtges (re.) und Claudius Karch (li.) den Porsche 982 Turbo von Schmickler Performance beim finalen Rennen zum Sieg steuerte.

Über den Titelgewinn in der SP3T durfte sich auch Maik Rönnefarth (Mitte) freuen, der gemeinsam mit Carsten Knechtges (re.) und Claudius Karch (li.) den Porsche 982 Turbo von Schmickler Performance beim finalen Rennen zum Sieg steuerte.

Insgesamt 92 Fahrzeuge starteten zum NLS-Finale in die Hatz durch die Grüne Hölle. Fotos: BURG

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