Politik | 15.01.2016

Koblenzer Flüchtlinge distanzieren sich mit einem Statement von den Ereignissen der Silvesternacht

„Wir schämen uns für das, was in Köln passiert ist“

Koblenz. Im Flüchtlingstreffpunkt „Treff International Koblenz“ in der Bahnhofstraße 2a haben am letzten Montag einige Koblenzer Flüchtlinge ein Statement zu den Geschehnissen in der Silvesternacht verfasst, in dem sie sich von den Ereignissen distanzieren und dass wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, nicht vorenthalten möchten. In dem Schreiben heißt es:

„Wir sind syrische und ägyptische Flüchtlinge, die jetzt in Koblenz leben. Wir schämen uns für das, was in Köln passiert ist. Die Männer, die diese kriminellen Taten begangen haben, gehören nicht zu uns. Sie müssen hart bestraft werden. Bitte macht uns nicht dafür verantwortlich, was diese Unmenschen getan haben und haltet uns nicht für Sexualaggressoren! Wir sind euch allen sehr dankbar dafür, dass ihr uns in Deutschland aufgenommen habt. Wir akzeptieren das deutsche Gesetz und richten uns danach. Wir lieben die Freiheit für Männer und genauso auch für Frauen in Deutschland. Es ist für uns selbstverständlich, Frauen mit Respekt zu begegnen. Wir sind vor dem Krieg und Verfolgung in dieses schöne Land geflohen, weil wir hier in Frieden mit allen Menschen leben wollen. Wir wünschen uns, mit euch gemeinsam als Freunde zu leben. Bitte helft uns dabei!“

Unterzeichnet haben dieses Schreiben Akram Haji Ali, Mohammad und Obada Hamid, Hussam Abo Warda, Khaled Zehak, Mohammad und Belal Abdulhak, Ali Issa, Alaa Alfayad, Samer und Hameza Kelani, Mohammed Shahien

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