Allgemeine Berichte | 27.12.2013

Stabwechsel im Technologie-Zentrum Koblenz

Wolfgang Hoffmann wird neuer Geschäftsführer

Amtsinhaber Jürgen Czielinski wechselt an die Spitze von Kevag Service

Jürgen Czielinski (vorne Mitte) mit seinem Nachfolger Wolfgang Hoffmann,Henning Schröder (l.), Ingeborg Henzler, Joachim Hofmann-Göttig und Joe Weingarten. UKO

Koblenz. Stabwechsel im Technologie-Zentrum Koblenz (TZK): Auf Geschäftsführer Jürgen Czielinski folgt im Januar Wolfgang Hoffmann. Die Personalie war Anlass für eine Feier im Foyer des TZK.

Dr. Joe Weingarten ist der Vorsitzende des Aufsichtsrats des TZK (das Land ist mit 50,02 Prozent größter Gesellschafter des Technologie-Zentrums) und als Ministerialdirigent Leiter der Abteilung Innovation im Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung. Weingarten lobte in seiner Rede, Jürgen Czielinski sei das Gesicht des TZK gewesen, er habe es in hervorragender Weise geleitet und repräsentiert. Czielinski habe auch die schwierige Zeit des Umzugs nach Metternich mit der Realisierung der beiden Bauabschnitte gut gemeistert, und die Verzahnung mit der operativen Wirtschaft und der benachbarten Hochschule zähle ebenfalls zu den Pluspunkten. Der Gast aus Mainz sprach von einem außergewöhnlichen Einsatz, den Jürgen Czielinski für das Technologiezentrum in den zurückliegenden fünf Jahren geleistet habe. Auch Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig lobte das Wirken seines Wirtschaftsförderers in der Funktion als Geschäftsführer des TZK, weil er die moderne Dienstleistungswirtschaft verinnerlicht und wie ein Vertreter der Wirtschaft gehandelt habe. Er sei ein guter Partner der Wirtschaft gewesen und ein sehr verlässlicher Ansprechpartner. In den neuen Geschäftsführer des Technologie-Zentrums hat der Oberbürgermeister volles Vertrauen, denn Wolfgang Hoffmann arbeitet seit 22 Jahren für das Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Koblenz. In Hoffmanns Zuständigkeit fallen die Bereiche Unternehmensansiedlung und Existenzgründungsberatung. Als Geschäftsführer der Aufbaugesellschaft Koblenz GmbH hat er langjährige Erfahrungen im Facility-Management. Das TZK kennt er seit seiner Gründung. Wer Jürgen Czielinski im Amt des Leiters der städtischen Wirtschaftsförderung folgen wird, gab der Oberbürgermeister noch nicht offiziell bekannt. Es steht aber fest, dass sich der Stadtrat für einen Kandidaten entschieden hat und dieser für die Koblenzer Position zugesagt hat. Sein Amtsantritt soll der 1. März sein. Auch Prof. Ingeborg Henzler, die Vorsitzende des Beirats, hob die Verdienste Czielinskis hervor und bedankte sich für eine lange und intensive Zusammenarbeit.

Das TZK ist eine Erfolgsgeschichte, es weist mehr als 90 Unternehmensgründungen und mehr als 400 neu geschaffene Arbeitsplätze aus. Von dieser Entwicklung haben Stadt und Region profitiert. Dabei wurden die besonderen Vorteile des Wirtschafts- und Hochschulstandorts Koblenz in das Konzept einbezogen. Das dem TZK zugrunde liegende Konzept, junge, technologieorientierte Unternehmen aufzunehmen und auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit zu begleiten, hat sich damit bewährt. Hilfestellungen für die Jungunternehmer sind Vermittlung von Know-how, Dienstleistungen, Gemeinschaftseinrichtungen und günstige Mietkonditionen. Jürgen Czielinski blickt dankbar auf die fünfjährige Zeit im TZK zurück, die Aufgabe habe ihm Spaß gemacht und mit den „Bewohnern“, sprich Nutzern verbinde ihn eine gute Zusammenarbeit. Czielinski betonte den hohen Grad der Vernetzung innerhalb des Hauses, dies sei das besondere Flair. Und die Nähe zur Universität sei eine besondere Qualität, die Standortwahl sei eine kluge Entscheidung gewesen. Ein besonderer Dank galt seinen engen Mitarbeitern.

Jürgen Czielinski wird ab Januar eine neue Aufgabe als Geschäftsführer von Kevag Service wahrnehmen. Wolfgang Hoffmann will die neue Aufgabe mit Elan angehen, die Erfolgsgeschichte des Technologiezentrums fortschreiben und dabei seine berufliche Erfahrung einbringen.

Jürgen Czielinski (vorne Mitte) mit seinem Nachfolger Wolfgang Hoffmann,Henning Schröder (l.), Ingeborg Henzler, Joachim Hofmann-Göttig und Joe Weingarten. Foto: UKO

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