Aus dem Polizeibericht...
Zahlreiche Unfälle im Stadtgebiet
Koblenz. Glücklicherweise blieb es in den meisten Fällen bei leichten Blechschäden – so die Bilanz der Polizei, die am Mittwoch, 20. Mai, insgesamt 18 Verkehrsunfälle im Koblenzer Stadtgebiet aufnehmen musste. Lediglich ein Verkehrsteilnehmer wurde leicht verletzt. Sechsmal kam es auf Parkplätzen beim Ein- oder Ausparken zu Berührungen mit einem abgestellten Pkw.
Vier Auffahrunfälle wurden ebenfalls registriert, weil der Abstand zum Vordermann nicht eingehalten und nicht mehr rechtzeitig gebremst werden konnte. Bei einem dieser Unfälle erlitt ein 52-jähriger Fahrzeugführer ein Schleudertrauma.
Ebenfalls viermal kam es zu Zusammenstößen oder Berührungen von Fahrzeugen, da die unfallverursachenden Autofahrer unachtsam unterwegs waren und ein anderes Fahrzeug übersahen.
Weiterhin geriet eine Autofahrerin auf der Niederbergerhöhe in den Gegenverkehr, als sie an einem geparkten Pkw vorbeifuhr. Aber auch hier blieb es, ebenso wie bei einem Unfall in der Bardelebenstraße, bei dem eine Autofahrerin die Vorfahrt beim Abbiegen missachtete, nur bei Blechschäden.
In zwei weiteren Fällen bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung, weil sich die Unfallverursacher unerlaubt von der Unfallstelle entfernten.
So wurde gegen 13 Uhr ein in der Beatusstraße in der Koblenzer Goldgrube geparkter VW mit MY-Kennzeichen durch einen Vorbeifahrenden derart gestreift, dass der linke Außenspiegel abriss.
Zwischen 22 und 1 Uhr am Donnerstag, 21. Mai, wurde ein „Am Rübenacher Wald“ im Koblenzer Stadtteil Metternich geparkter VW Touran mit Koblenzer Kennzeichen durch ein rangierendes Fahrzeug derart touchiert, dass Kotflügel, Stoßstange und Kofferraum beschädigt wurden. Aufgrund des Schadensbildes geht die Polizei davon aus, dass es sich bei dem unfallverursachenden Fahrzeug um einen Lkw oder Sattelschlepper handeln muss.
Zu beiden Verkehrsunfällen bitte die Polizei Koblenz um Hinweise zum Verursacher unter Tel. (02 61) 1 03-0.
36-Jährige rettet sich durch Sprung nach hinten
Zu einer Verkehrsgefährdung kam es am Nachmittag des 20. Mai in der Koblenzer Vorstadt. Gegen 16 Uhr wollte eine 36-jährige Koblenzerin die Hohenzollernstraße in Höhe des dortigen Einkaufsmarktes überqueren. Sie drückte den Schalter der Fußgängerampel, und nachdem diese „grün“ zeigte“, ging sie los.
Als sie sich bereits nach einigen Schritten auf der Straße befand, kam aus Richtung Innenstadt kommend ein dunkelblaues, kleines Auto mit Koblenzer Kennzeichen heran. Ohne zu bremsen, fuhr der Autofahrer weiter. Um einen Zusammenstoß mit dem Pkw zu vermeiden, sprang die 36-Jährige geistesgegenwärtig sofort nach hinten. Der Autofahrer verlangsamte anschließend seine Fahrt noch kurz, fuhr aber weiter, ohne sich nach der Frau, die glücklicherweise unverletzt bleib, zu erkundigen.
Die Polizeiinspektion Koblenz 1 bittet Zeugen, die diesen Vorfall beobachtet haben, sich unter Tel. (02 61) 103-0 zu melden.
Pressemitteilung des
Polizeipräsidiums Koblenz
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