Allgemeine Berichte | 20.09.2014

Freunde der Bundesgartenschau Koblenz 2011 e.V. auf Tour

Zu Besuch in der BUGA-Stadt 2009 Schwerin

Empfang bei der Oberbürgermeisterin und Informationen zur BUGA Nachnutzung

Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow, Schwerin (Mitte, oben 2.v.l.), begrüßte die Koblenzer BUGA-Freunde vor dem Rathaus. Anna Maria Schuster

Koblenz. Voller Neugierde machten sich 23 BUGA-Freunde auf die Reise in die Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern. Das Interesse galt den Nachnutzungskonzepten für die BUGA-Areale fünf Jahre nach dem Ende der dortigen BUGA. Die Idee, Schwerin einen Besuch abzustatten, wurde im vergangenen Jahr bei der Eröffnung der Ausstellung über Schwerin und seine touristischen Möglichkeiten im Koblenzer Löhr-Center geboren. Die Schweriner Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow war in Koblenz, um für ihre Stadt nach der BUGA 2009 zu werben. „Die großformatigen Fotos der Ausstellung beeindruckten damals und machten einfach Lust, es sich vor Ort anzuschauen. Uns interessierte, was ist von der BUGA 2009 geblieben, was wurde weiterentwickelt und wie werden die Bereiche genutzt,“ erklärt Anna Maria Schuster, Geschäftsführerin der BUGA-Freunde. So gingen die Vereinsmitglieder dann wieder einmal auf Reisen, dieses Mal von Koblenz nach Schwerin. Es ist eine lange Busfahrt vom Rheinland nach Mecklenburg-Vorpommern. So wurde zur Mittagszeit in der Innenstadt von Bremen ein Zwischenstopp eingelegt. Dann ging es weiter nach Schwerin. Vorbei am Schweriner Schloss, das in der Abendsonne besonders prächtig erstrahlte, erreichten die BUGA-Freunde ihr Hotel am Ziegelsee. Das Haus diente früher als Getreidespeicher und wurde nun zu einem Hotel umgebaut mit direktem Zugang zum See und Anlegestelle der Rundfahrtschiffe. Gut ausgeruht starteten die BUGA-Freunde am zweiten Tag mit einer Bootsfahrt über die Schweriner Seen, um sich der Stadt von der Wasserseite aus zu nähern. Dann folgte das Besuchsprogramm, das die Stadt Schwerin für die Koblenzer geplant hatte. Ein Gästeführer holte die Gruppe am Schiffsanleger ab und zeigte die Schweriner Altstadt. Der Rundgang endete im Rathaus. Hier referierten die Leiter des Grünflächenamtes, des Stadtmarketings, des Amtes für Stadtentwicklung, der Abwicklungsgesellschaft der BUGA Schwerin und der ehemalige Vorsitzende des Fördervereins BUGA-Schwerin. Die BUGA in Schwerin war eine erfolgreiche BUGA, die viele Entwicklungen in der Stadt angeschoben und umgesetzt hat. Die gärtnerische Nachnutzung ist auch heute noch ein spannendes Thema. Es gibt die Veranstaltungsreihe „Garten- und Kultursommer“, der ähnlich wie die Koblenzer Gartenkultur konzipiert ist. Die BUGA-Freunde fanden viele Parallelen und interessante Anregungen. Auch wenn sich der Förderverein der BUGA 2009 Schwerin inzwischen aufgelöst hat, gibt es viele Bemühungen von Einzelpersonen, Institutionen und Gruppen, den BUGA-Gedanken in Schwerin lebendig zu halten. Der Höhepunkt des Tages stand den Koblenzer BUGA-Freunden noch bevor. Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow begrüßte die Gäste vor dem Rathaus. Ein roter offener Doppeldeckerbus war vorgefahren, denn Frau Gramkow wollte den BUGAFreunden „ihre Stadt“ persönlich zeigen. Und so kurvte der Bus durch die engen Gassen der Innenstadt und Frau Gramkow erläuterte alle Bereiche persönlich. Immer wieder hielt der Bus an und die Gruppe, allen voran die Oberbürgermeisterin, nahmen die ehemaligen BUGA-Flächen in Augenschein. Die schwimmenden Gärten, die 2009 angelegt wurden, die historischen Parks und Gärten rund um das Schloss, den Bereich des Marstalls und der neu entstandene Bereich des Ruderclubs, alles zur BUGA konzipiert und nun in unterschiedlicher Nutzung noch präsent. „Die BUGA-Freunde verfolgten interessiert die Fachvorträge, genossen die exzellente Führung der Oberbürgermeisterin und der Vertreter der städtischen Verwaltung. Es blieb keine Frage der Koblenzer unbeantwortet. Nach einem Tag voller Information und liebenswürdiger Betreuung durch die erste Bürgerin der Stadt Schwerin und ihrer drei Mitarbeiter ließen die BUGA-Freunde den Tag in einer historischen Weinstube des Gasthauses Wöhler ausklingen,“ berichtet Anna Maria Schuster. Der Tag der Rückreise wurde für einen Zwischenaufenthalt der seit 2013 zur Weltkulturerbe-Stätte Corvey in Höxter genutzt. Eine Führung durch das Westwerk von Corvey, eines der wenigen, in den wesentlichen Teilen erhaltenen karolingischen Bauwerke, brachte beeindruckende Einblicke und Erkenntnisse. Am Abend kehrten die BUGA-Freunde mit vielen interessanten Eindrücken zurück nach Koblenz. Es war die vierte Vereinsfahrt dieses Jahres und 2015 sind Fahrten zu Landesgartenschau nach Landau und zur Bundesgartenschau in die Havelregion geplant.

Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow, Schwerin (Mitte, oben 2.v.l.), begrüßte die Koblenzer BUGA-Freunde vor dem Rathaus. Foto: Anna Maria Schuster

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