Info-Veranstaltung am 23. September in Linz
Altersarmut – Frauenarmut?
Wie Erwerbsbiographie die Rente beeinflusst
Linz. Alt werden will wohl fast jeder Mensch, aber mit der ersten zugesandten Rentenauskunft fragt sich so manche Frau: „Alt werden ja, aber leben von was?“ Laut Rentenversicherung liegt die Durchschnittsrente bei Männern im Westen bei 1.003 Euro, die der Frauen bei nur 512 Euro, ein gewaltiger Unterschied. Sicherlich kein Zufall, aber was sind die Gründe? Am Dienstag, 23.September, um 17 Uhr wird Edith Sauerbier vom Deutschen Gewerkschaftsbund Koblenz die Zusammenhänge zwischen der Erwerbsbiographie und der Rentenhöhe erläutern und die Fallstricke, die eine auskömmliche finanzielle Ausstattung im Alter verhindern, aufzeigen. Mit 20, 30 oder 40 Jahren ist das Thema „Rente“ für viele Frauen gefühlt noch ganz weit weg, aber gerade in dieser Zeit werden die Grundlagen für die Altersvorsorge gelegt. „Es ist verständlich, dass frau sich in jungen Jahren nur ungern diesem Thema widmet, stehen doch Familiengründung und –planung und/oder Karriere auf der Agenda, aber es ist ungemein wichtig, die Folgen von Teilzeitbeschäftigung oder Minijob zu kennen“, so Astrid Thol, Gleichstellungsbeauftragte der Verbandsgemeinden Linz und Unkel, die zusammen mit Bianca Theisen, der Gleichstellungsbeauftragten der Verbandsgemeinde Bad Hönningen die Info-Veranstaltung in Linz organisiert. Die Veranstaltung findet am 23.September, um 17 Uhr im Sitzungssaal in der Verbandsgemeindeverwaltung Linz, Am Schoppbüchel statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen bei: Astrid Thol, Gleichstellungsbeauftragte der VG Linz und Unkel, Tel. (02631) 80 26 08, E-Mail: athol@neuwied.de oder Bianca Theisen, Gleichstellungsbeauftragte der VG Bad Hönningen, Tel. (02635) 72 36, E-Mail: btheisen@bad-hoenningen-vg.de.
