Allgemeine Berichte | 03.06.2014

Kammerchor St. Panthaleon brillierte in seinem Frühlingskonzert

Am Ende blieb ein Gänsehaut-Feeling

Der Kammerchores St. Panthaleon Unkel beim Frühlingskonzert. privat

Rheinbreitbach. Wer sich Mitte Mai trotz des wohlig warmen Frühlingswetters ins kühle Innere der Rheinbreitbacher Pfarrkirche St. Maria Magdalena locken ließ, der wurde mit einem ganz besonderen musikalischen Genuss belohnt: Der Kammerchor St. Panthaleon Unkel bot dort unter der Regie seines Leiters Martin Monter einen beeindruckenden Ohrenschmaus.

Nach dem Motto „Der Herr ist mein Hirte“ ließ das nur zwölfköpfige Vokalensemble den großen Kirchenraum aus der Nachkriegszeit erklingen. Einmal mehr präsentierten die für ihre anspruchsvolle Programmauswahl und -ausführung bereits bekannten Sängerinnen und Sänger einen kirchenmusikalischen Spaziergang durch die Jahrhunderte, angefangen von der Barockzeit bis ins Hier und Heute. Eingerahmt wurde die Darbietung des überwiegend mit weiblichen Stimmen besetzten kleinen Chors durch einige Perlen der Kirchenmusik für Orgel und Trompete, die der Chorleiter und Organist zusammen mit dem 16-jährigen Solisten und Nachwuchspreisträger für Trompete, Jan Frericks, interpretierte.

Wie unterschiedlich Gottvertrauen, das Bekenntnis von Beschützt- und Behütet-Sein und das Lob der Schöpfung musikalisch in verschiedenen Zeitepochen klingen kann, zeigte der Kammerchor an den Vokalstücken des deutschen Barock-Komponisten Heinrich Schütz (Der Herr ist mein Hirte), des englischen und neuzeitlichen ehemaligen Musikdirektors am Clare College in Cambridge, John Rutter, (Look at the world) und des weithin bekannten Mainzer Kirchenmusikers, Komponisten und Arrangeurs neuer Geistlicher Musik, Thomas Gabriel (Der Herr ist mein Hirte/Vater unser).

Zwischen den Chorsätzen demonstrierte Monter mit meisterhaftem Einfühlungsvermögen, dass die Rheinbreitbacher Orgel für so selten gehörte Kompositionen wie die „Suite du premier ton“ des Franzosen Pierre du Mage oder den Choral Nr. 3 in a-moll des Franzosen César Franck wie geschaffen ist. Mit Bravour ergänzten sich Organist und Trompeter bei den Stücken der Komponisten Thomas Gabriel (Communio), Nicolas Jacques Lemmens (Fanfare für Orgel und Trompete) und Jeremiah Clarke (Trumpet voluntary).

Für den begeisterten Applaus am Ende des Konzerts revangierte sich der Chor als Zugabe mit dem „God be in my heart“ von John Rutter und hinterließ beim Publikum ein wohliges Gänsehaut-Feeling - so gut wie das warme Frühlingswetter draußen - oder noch besser.

Der Kammerchor St. Panthaleon Unkel probt jeden Freitag, von 18.30 bis 20 Uhr, im Pfarrheim in Unkel, Corneliaweg 3, und freut sich jederzeit über Verstärkung und engagierte Sängerinnen und Sänger in den Tonlagen Sopran, Alt, Tenor und Bass.

Der Kammerchores St. Panthaleon Unkel beim Frühlingskonzert. Foto: privat

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