Hörakustik Tegtmeier seit Dezember mit Filiale in Linz
Auch in Linz wird sich um Hörschwächen gekümmert
Bei Katrin Listl lässt sich das empfindlichste Sinnesorgan unverbindlich prüfen
Linz. Die Nähe zum Kunden ist für das Unternehmen Tegtmeier-Hörakustik ein wichtiges Anliegen. Nicht nur dass es mittlerweile das dichteste Filialnetz aller Hörgeräte-Akustiker im Bonner Raum besitzt.
Auch seine Filialen in Asbach, Rheinbach, Wachtberg und Bad Honnef sind modern ausgestattet und unterliegen einer regelmäßigen Qualitätskontrolle. Seit Dezember vorigen Jahres ist Tegtmeier Hörakustik nun auch in Linz am Marktplatz direkt an der Einmündung der Rheinstraße präsent. Geleitet wird die Filiale von der jungen Hörakustikmeisterin Katrin Listl, die nach einer einmonatigen Einweisung in Bonn die neuste Tegtmeier-Niederlassung übernommen hat.
„Eine unserer Aufgaben ist auf der Basis der Diagnose eines HNO-Arztes Art und Ausmaß der Hörbehinderung festzustellen und danach dem Bedarf des Hörgeschädigten entsprechend ein geeignetes Hörgerät auszusuchen“, so Katrin Listl. Hörmessungen sollten Menschen ab 40 Jahren nach Ansicht der Fachfrau aber generell einmal im Jahr von einem Hörakustiker vornehmen lassen. Der Grund: Rund 16 Millionen Deutsche über 45 Jahren hören nur noch eingeschränkt und dazu zählen auch viel jüngere Menschen.
Hörverlust ist ein schleichender Prozess
„Das Nachlassen der Hörfähigkeit vollzieht sich für den Betroffenen meist ganz unauffällig. Meistens merken es Familienangehörige und Freunde viel früher“, so die Hörakustikerin. Häufiges Nachfragen in Gesprächen oder ein extrem laut gestellter Fernseher sind deutliche Anzeichen beginnender Schwerhörigkeit. Je früher aber das Hören unterstützt wird, umso besser wird das Verstehen im Alter.
„Sollte sich bei einem Hörtest eine Beeinträchtigung herausstellen, dann kann ich die Hörgeräteanpassung konventionell per Computer vornehmen, wobei eine Software über Formeln die jeweiligen Testergebnisse auswertet. Eine andere Variante ist die perzeptionelle Analyse, bei der gemessen wird, was individuell am Trommelfell ankommt, sodass ohreigene Parameter voll berücksichtigt werden können“, erklärt Katrin Listl.
Nach dem individuellen Hörstatus werden dem Kunden dann in einer Erstanpassung verschiedene Hörgeräte zum Vergleich angeboten. „Neben der optimalen akustischen Übertragung spielt nämlich auch die subjektive Akzeptanz eine große Rolle für den Erfolg der Hörgeräteanpassung“, betont die Fachfrau. Dabei sind die modernen Geräte nicht nur meilenweit entfernt von ihren Urahnen, den hölzernen Hörrohen. Bei den neuen Geräten handelt es sich um winzig kleine, nahezu unsichtbare Hochleistungscomputer, die selbst leise Signale wieder hörbar machen, einen sehr lauten Schall aber nicht entsprechend wiedergeben.
„Wie unser Gehirn sind die Geräte zudem in der Lage, unwichtige Geräusche herauszufiltern, sodass sie vor allem die Sprache wieder hörbar machen und bei einer lauten Umgebung störende Geräusche abdämpfen“, erklärt Katrin Listl. Das Ohr und nicht etwa das Auge sei das empfindlichste Sinnesorgan des Menschen.
Je besser er hören können, umso leichter nehme er am Leben teil und finde sich in der Welt zurecht. „Wenn wir bei unseren kostenfreien Hörtests eine Hörminderung feststellen, kann der Kunde ein auf seine Bedürfnisse zugeschnittenes Gerät aus der großen Bandbreite aller Hersteller unverbindlich in gewohnter Umgebung austesten“, so die junge Filialleiterin.
Eines ihrer weiteren Betätigungsfelder sei natürlich auch der Gehörschutz, da übermäßiger Lärm dem Ohr nachweislich schadet. Darüber hinaus biete sie Zusatzfunktionen wie etwa Koppelung mit dem Fernsehen an, von den wiederholten Überprüfungen und Nachstellungen der Hörgerätefunktionen im Laufe der Benutzung ganz zu schweigen. „Jeder ist eingeladen, sich von mir unverbindlich beraten zu lassen“, erklärt Katrin Listl.
Bereit dazu ist sie „Am Marktplatz 27“, montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr sowie unter Tel. (0 26 44) 8 09 68 00, E-Mail: linz@tegt,meier-hoerakustik.de.
