Frauen-Bezirksliga Ost
Auf Qualitäten besonnen
SV Rheinbreitbach - SSV Weyerbusch 5:2 (3:2)
Rheinbreitbach. Der SVR hatte sich defensiv noch nicht richtig geordnet, als die Gäste schon das 0:1 für sich verbuchen konnten (4.). Doch nur drei Minuten später erzielte die in der ersten Hälfte im Sturmzentrum neben Fassbender spielende Lex nach beispielhaftem Einsatz den 1:1-Ausgleich.
Leider ließen sich die SVR-Spielerinnen in der Folgezeit viel zu sehr von ihrer eigenen Spielweise abbringen, dies auch bedingt durch viele, seitens Weyerbusch verursachten, Spielunterbrechungen. Weyerbusch hätte bereits nach 15 Minuten mit 1:2 in Führung gehen können; doch der Schuss klatschte zum Glück für den SVR gegen die Latte.
Man merkte aber bereits zu diesem Zeitpunkt, dass die Gäste dem SVR spielerisch nicht beikommen konnten und sich auf das Zerstören des SVR-Spielaufbaus verlegten.
In diese Phase hinein gelang Weyerbusch jedoch durch einen Glücksschuss trotz allem die 1:2-Führung (30.). Die Antwort des SVR folgte umgehend: Ein Foul an Fassbender im Strafraum brachte dem SVR einen Elfmeter ein, den Monschau unhaltbar zum 2:2-Ausgleich verwandelte (32.).
Nur vier Minuten später hätte es einen weiteren Elfmeter für den SVR geben müssen, als wiederum Fassbender im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht wurde. Dafür besorgte Lex mit ihrem zweiten Tor auf Zuspiel von Fassbender die längst verdiente 3:2-Führung (42.). Ab Beginn der zweiten Hälfte beherrschte der SVR, bis auf gelegentliche Konter der Gäste, absolut die Begegnung und schnürte den SSV oftmals in der Defensive ein.
Nur vier Minuten nach Wiederanpfiff erhielt der SVR erneut einen Foul-Elfmeter zugesprochen, der jedoch nicht im Gehäuse untergebracht werden konnte. Dafür machte Fassbender mit ihrem Tor zum 4:2 (50.) und ihrem herrlichen Kopfballtor zum 5:2 (54.) den Sack zu.
Die Gastgeberinnen erspielten sich noch eine Reihe von dicken Chancen, waren bei diesem Spielstand aber nicht mehr konzentriert genug, um diese in Tore umzumünzen. In der ersten Hälfte war es bestimmt kein schön anzusehendes Spiel. Zu viel Hektik und die hohe Anzahl an Unterbrechungen störten den Spielfluss.
Der SVR ließ sich - ein großes Plus aller - auch nicht davon beirren, dass er zweimal in Rückstand lag, und besann sich immer wieder auf seine Qualitäten.
Für Rheinbreitbach spielten
M. Düchting, T. Tafel, Y. Ünaler, St. Monschau (46. C. Leven) , S. Bücker (60. J. Federhen), F. Fassbender, C. Schneider, A. Adenauer, H. Jendreizik (55. K. Holzapfel), N. Lübbering (46. V. Groß), C. Lex.
