SV Rheinbreitbach - Tischtennis
Aufstieg unter Dach und Fach
8:4-Sieg in Waldbreitbach
Rheinbreitbach. Die Aufstiegsfeier fiel eher verhalten aus, zumal niemand ernsthaft damit gerechnet hatte, dass ausgerechnet der VfL Waldbreitbach auf der Schlussetappe der Saison noch einmal zum Stolperstein des SV Rheinbreitbach in der 1. Tischtennis-Kreisklasse werden könnte. Obwohl die Gäste erneut nicht ihre stärkste Formation aufbieten konnten, endete die Partie mit einem 8:4-Erfolg für das SVR-Quartett, das mit nunmehr 32:0 Punkten Meisterschaft und Aufstieg in die Kreisliga endgültig perfekt machte. Mit Horst Baermann und Wolfgang Schwarz standen in Waldbreitbach nur zwei etatmäßige Stammspieler der Rheinbreitbacher zur Verfügung, da kurzfristig auch noch David Unkels ausgefallen war. So kamen erstmals Klaus und David Riddering gemeinsam in einem Spiel der ersten Mannschaft zum Einsatz. Insbesondere David, der noch eine Jugendstartberechtigung hat, knüpfte nahtlos an die zuletzt gezeigten guten Leistungen an. Nach einem etwas holperigen Start im Eingangsdoppel an der Seite seines Vaters, das knapp verloren ging, zeigte er besonders in seinem zweiten Einzel, dass er inzwischen auch locker bei den „Großen“ mithalten kann und sorgte dafür, dass sich die Rheinbreitbacher zur Hälfte des Spiels deutlich absetzen konnten. Zuvor hatten Schwarz und Baermann mit einer souveränen Vorstellung im Doppel und in den nachfolgenden Einzeln im oberen Paarkreuz den neuen Meister endgültig auf Kurs gebracht. Danach war der Widerstand der Gastgeber, die bis zum letzten Spieltag weiter um den Klassenerhalt bangen müssen, endgültig gebrochen. Klaus Riddering setzte schließlich mit seinem Einzelsieg den Schlusspunkt. Auch wenn der Titel den Rheinbreitbachern damit nicht mehr zu nehmen ist, bleibt die Saison weiter spannend, zumal der neue Meister im letzten Heimspiel der Saison gegen den derzeitigen Zweiten aus Windhagen noch einmal entscheidend ins Rennen um den zweiten Aufstiegsplatz eingreifen kann. „Ich gehe einmal davon aus, dass wir gegen Windhagen noch einmal mit stärkster Mannschaft antreten“, so Schwarz, der die Meisterschaftsrunde unbedingt mit blütenweißer Weste beenden will.
