Allgemeine Berichte | 29.11.2012, 13:28 Uhr

Bauhofleiter Peter Zehnpfennig in den Ruhestand verabschiedet

Nach 34 Jahren im Dienste der Stadt Unkel zog sich der „kleine Bürgermeister“ aus seinen „Amtsgeschäften“ zurück

Zusammen mit seinem Vorgänger Werner Zimmermann und dem neuen Bauhofleiter, Robert Anayurt, verabschiedete Gerhard Hausen Peter Zehnpfennig. DL
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Unkel. Eine Ära ist zu Ende. Nach nicht ganz 34 Jahren im Dienste der Stadt Unkel ist der langjährige Leiter des Unkeler Bauhofs, Peter Zehnpfennig, in den Ruhestand getreten. Im Ratssaal der Stadt wurde er in einer kleinen Feierstunde aus dem aktiven Dienst verabschiedet. „An der enormen Zahl der Anwesenden erkennt man, dass es sich heute nicht um eine normale Verabschiedung eines Mitarbeiters handelt, der seine Pflicht getan hat“, erklärte Stadtbürgermeister Gerhard Hausen. So konnte er neben Verbandsbürgermeister Karsten Fehr und seinen Kollegen aus den anderen Kommunen der VG auch seine Vorgänger, Werner Zimmermann und Fritz Teckemeyer, begrüßen, ebenso wie die Leiterinnen der Kindergärten, Silvia Hummerich-Holderer und Bernadette Hausen, zahlreiche Vertreter der Parteien und der Ortsvereine, allen voran die beiden „Ratsherren“ des Bürgervereins Sankt Pantaleon, Engelbert Wallek und Matthias Wester, die ihrem noch amtierenden Bürgerkönig natürlich die Ehre erwiesen. Willkommen heißen konnte Gerhard Hausen aber selbstverständlich auch die Kollegen des scheidenden Bauhofleiters um seinen Nachfolger, Robert Anayurt, sowie Vertreter der übrigen VG-Bauhöfe sowie des Betriebs- und Bauhofs von Bad Honnef .

Sein Wort hatte Gewicht

„Sie alle haben Peter Zehnpfennig als glaubwürdig, ehrlich, stets an der Sache orientiert und bürgernah kennen und schätzen gelernt“, so der Laudator. Der Bauhofleiter habe einem guten Team vorgestanden, der für dieses kämpfen konnte, dem er aber auch viel abverlangt habe. Alles, was er jedoch anderen zugemutet habe, habe er aber auch vorgelebt. „Peter Zehnpfennig konnte aus einem großen Vertrauenspotential schöpfen. Entsprechend hatte sein Wort bei den im Stadtrat vertretenen Fraktionen Gewicht, sodass seinen Empfehlungen für Ersatzbeschaffungen, wenn auch zähneknirschend, eben weil notwendig und begründet, zugestimmt wurde“, erinnerte Gerhard Hausen.

Unermüdlicher Einsatz für die Stadt

Hoher Sachverstand, unermüdliches Engagement und Beharrlichkeiten seien Werte, die von Peter Zehnpfennig verkörpert würden. Darüber hinaus habe er den Spagat beherrscht, in Kooperation mit dem Bürgermeister bei äußerst geringem Haushaltsmittel das Optimale für den Bauhof und damit für die Stadt zu erreichen. „Peter Zehnpfennig war eine Autorität, die immer das Gemeinwohl der Stadt im Auge hatte“, so Gerhard hausen.

Nachdem Silvia Hummerich-Holderer ein Loblied in Reimform auf Zehnpfennig gesungen hatte, der selbst am späten Abend oft keine Zeit gefunden habe zu ruhen, wurde dieses Bild des unermüdlich einsatzbereiten Bauhofleiters von Ulrike Kessel als Sprecherin der Unkeler Vereine bestätigt. Egal wer neben ihm gerade Stadtchef gewesen sei, er war immer der „kleine Bürgermeister“, der auf fast alle Fragen eine Antwort gehabt habe, betonte die Vereins-Sprecherin.

Peter Zehnpfennig erinnerte anschließend in seinem Rückblick verschmitzt: „In den nahezu 35 Jahren habe ich immerhin mit Fritz Baurmann und Karl Schmitz neben den drei anwesenden, fünf Bürgermeister verschlissen.“

DL

Zusammen mit seinem Vorgänger Werner Zimmermann und dem neuen Bauhofleiter, Robert Anayurt, verabschiedete Gerhard Hausen Peter Zehnpfennig. Foto: DL

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