Junggesellen stellten Dorfmaibaum in Bruchhausen auf
Birke ziert den Brunnenplatz
Bruchhausen. Bestens vorbereitet war am späten Donnerstagnachmittag der St. Laurentius-Josefs Bürgerverein Bruchhausen auf den traditionellen Maiumtrunk am Brunnenplatz. Aber die Mannschaft um Armin Dittmann, Daniel Heinrichs, Manfred Paaßen und Jürgen Reuter hatte noch viel Zeit, war das Aufstellen des Maibaums wegen der Andacht in der nahen Wallfahrtskirche doch um eine Stunde auf den frühen Abend verschoben worden.
Entsprechend überrascht waren die ersten Gäste, dass von den Nönghüüdern um die Vorsitzenden Jasper Adenauer und Moritz Bremer noch nichts zu sehen war. Selbst die Bruchhausener Blaskapelle, von der die Junggesellen bei ihrer Maiaktion traditionell begleitet werden, war weit und breit nicht zu hören.
Gegen 18.30 Uhr hatte der Regen fast aufgehört, aber dunkelgraue Wolken, die vom Rheintal Richtung Westerwald zogen, verhießen nichts Gutes. Trotzdem hatten die Nönghüüder noch Glück. Als sie mit ihrer stattlichen Birke, eskortiert vom Blasorchester, von der Kirchstraße auf den Brunnenplatz einbogen, hatte der Wettergott ein Einsehen mit den bereits völlig durchnässten Junggesellen. Ohne weiter von oben aufgeweicht zu werden, konnten sie mit reiner Muskelkraft den Dorfmaibaum in Windeseile aufrichten, bevor sie ihn mit dicken Stämmen und Brettern so verkeilen, dass er fest verankert die nächsten vier Wochen auf dem Brunnenplatz vom Wonnemonat künden kann, als der sich der Mai hoffentlich auch erweisen wird.
