Tambour-Corps Erpel 1963
Clownskostüme kamen zum Einsatz
Erpel. Auch dieses Jahr startete das Tambour-Corps Erpel am Karnevalssamstag mit dem Karnevalsumzug in Holzlar bei Bonn. Wegen der trüben Wetterbedingungen wurde allerdings wieder das Trapper-Kostüm ausgepackt und so machten sich die Musiker auf den Weg, um auch dort wieder närrische Stimmung zu verbreiten. Nachdem man festgestellt hatte, dass das diesbezügliche Repertoire sitzt, ging es am Karnevalssonntag im heimatlichen Erpel weiter. Und hier kamen dann die Clownskostüme zum Einsatz, die wieder auf großen Zuspruch stießen. Nachdem man gemeinschaftlich geschminkt und für kulinarische Grundlage gesorgt hatte, hieß es: „Abmarsch zum Prinzen“, denn dieser hatte zum Empfang geladen. Pünktlich zur Zugaufstellung trafen sich Aktive und die Fußgruppe, bestehend aus den inaktiven Mitgliedern, am Bürgerhaus, welche die Musiker wieder tatkräftig unterstützen. Orangene, gasgefüllte Luftballons, die an den Kostümen befestigt waren, verliehen der ganzen Gruppe ein munteres und freundliches Bild.
Und dann ging es los und der Zug setzte sich in Bewegung. Zunächst sah man von weitem die Luftballons und dann die Clowns, die samt Wagen und Musik durch den Ort zogen. So endete auch dieser Tag mit ganz viel Spaß und Freud.
Am Rosenmontag stand der Karnevalszug in Linz auf dem Programm, auch hier durften die Clowns nicht fehlen. Bei kalten Temperaturen traf man sich am Erpeler Bahnhof. In Linz angekommen gesellte sich später auch die Fußgruppe dazu. Als Spitze des Zuges marschierten alle Mann dann durch Linz und sorgten auch hier für Bewegung in den Zuschauerreihen. Zum Endspurt ging es dann am Veilchendienstag nach zwei Jahren Pause wieder nach Sinzig. Nachdem man sich an der Rheinfähre „Nixe“ traf, setzte man schon über. Der letzte Umzug war ein krönender Abschluss für alle Musiker. Mehr Bilder und Informationen hierüber und über das anstehende Musikfest in Erpel auf www.tambour-corps-erpel.de
