Vorschulkinder des Montessori-Kinderhauses Linz erkunden das Krankenhaus
Das Herz sieht anders aus als gedacht
Linz. Im Rahmen der schulischen Vorbereitung erkundeten 13 Kinder des Montessori-Kinderhauses Linz das städtische Franziskus-Krankenhaus. In Begleitung ihrer Erzieherinnen Gabriele Weißenfeld, Doris ten Thije und Barbara Schmid erhielten die Kinder eine fachkundige und gleichzeitig kindgerechte Führung durch Oberarzt Nikolaus Atzl. Bevor es in´s Krankenhaus ging, hatten die Kinder Gelegenheit, einen Rettungswagen von innen mit all seinen medizinischen Geräten und der speziellen Transportliege zu inspizieren. Mit dem „verletzten“ Puppenkind Emily, bei dem die Kinder ein gebrochenes Bein vermuteten, ging es anschließend in die Notfallaufnahme des Krankenhauses. Die ausführliche Puppenuntersuchung wurde von Oberarzt Atzl schließlich auf die Kinder übertragen, wobei jeder seinen Puls fühlen und hören, den Sauerstoffgehalt seines Blutes (mittels Pulsoximeter) sehen und seinen Herzschlag per Stethoskop hören konnte. Zum ganzheitlichen Check gehörte selbstverständlich auch das Blutdruck messen mit dem entsprechenden Messgerät. Im nächsten Untersuchungsraum hatten die Kinder Gelegenheit, den Einsatz eines Ultraschallgerätes kennenzulernen. Ganz mutige Kinder beobachteten per Ultraschall einige ihrer inneren Organe, so zum Beispiel das Herz. Da war es schon spannend, zu entdecken, dass das Herz auf dem Bildschirm ganz anders aussah wie es die Kinder üblicherweise malen und zeichnen. Des Weiteren durften alle den Röntgenraum und das Zimmer mit dem Computer-Tomografen besichtigen. Das war umso wichtiger, als sich jetzt der Beinbruch bei Puppe Emily „bestätigte“.
Anschließend ging es zurück in die Notfallaufnahme, wo Emily nun fachmännisch verarztet - sprich gegipst - werden konnte.
Die Kinder bedankten sich bei Herrn Atzl herzlich für diesen spannenden Vormittag mit selbstgemalten Genesungskarten für seine Patienten und einer Fotokarte, die alle Vorschulkinder beim Malen der Karten zeigt.
