Allgemeine Berichte | 22.07.2015

Erfolgreiches Debüt des „klang Tunnel Musikfestes“

Das Publikum war begeistert von der besonderen Atmosphäre

Das Quartett des Abendkonzerts „Turbulenzen, Musik und Texte“, brachte Werke von G.P. Telemann, W.A. Mozart und P. Hindemith zu Gehör. -STUHA-

Erpel. Unter der Leitung von Intendant Tobias Wolf (23) aus Erpel und der Schirmherrschaft von Ellen Demuth (MdL) feierte das „klang Tunnel Musikfest“ unter dem Leitmotto „Turbulenzen“ am vergangenen Wochenende sein erfolgreiches Debüt. Das begeisterte Publikum erlebte in der einmaligen Atmosphäre des Erpeler Eisenbahntunnels ein hochkarätiges und abwechslungsreiches Programm aus Musik, Sprechtheater, Literatur und Wissenschaft.

Am Freitagabend eröffnete die Sprechbühne „Halle“ mit Gedichten von Ernst Jandl im Stück „In Verhandlungen mit Ernst“ das Musikfest. Unter Regisseurin Martina Haase präsentierten die Schauspieler ihr Stück in der unverwechselbaren Akustik des Tunnels und waren selbst begeistert von der Spielstätte im Tunnel. Als lebende Gedichte faszinierten sie mit einer hohen sprachlichen Präzision und spielten mit der natürlichen Akustik des Tunnels.

Am Samstagnachmittag startete der Bonner Singer-Songwriter Basti Smolka auf dem Tunnelvorplatz ins Rahmenprogramm, gefolgt von zwei anregenden Vorträgen. Die schottische Musiksoziologin Dr. Morag Grant setzte die turbulenten Aspekte von Musik und Krieg an historischer Stätte in Beziehung und die Literaturwissenschaftlerin Dr. Silke Meyer regte in Sachen nationaler Identität zum Nachdenken an. Der jüngste Künstler, Trompeter Jonas Breuer, präsentierte ein ausgewähltes Soloprogramm und die BigBandits aus Troisdorf spielten ebenfalls zwei spannende Sets.

Am Abend erwartete die Gäste das Konzert „Turbulenzen, Musik und Texte“ gespielt von einem Quartett und rezitiert von Dr. Volkmar Kramarz. Ulrike Sinapius (Flöte), Brigitta Winnen (Violine), Dr. Anette Gärtner (Fagott) und Marlis Wemheuer (Klavier) spielten die klassischen Werke von G. P. Telemann, W. A. Mozart und P. Hindemith, und wussten zudem die Akustik des Tunnels für sich zu nutzen. Schließlich bildeten die beiden Bands, „Groove Approve“ und „Typ:ich“ am Sonntagmittag den Abschluss eines gelungenen Wochenendes. Groovig vor den Toren des Tunnels eröffnet und aus Wettergründen im Tunnelfoyer akustisch beendet, freuten sich die Erpeler Tobias Wolf und sein Team über die vielen positiven Rückmeldungen des nahezu reibungslosen Ablaufes der dreitägigen Veranstaltung am und vor dem geschichtsträchtigen Tunnel.

„Wir sind mehr als glücklich, über den großen Zuspruch und möchten uns noch einmal herzlich bei allen Beteiligten für die großartige Unterstützung bedanken“, so die verantwortlichen Organisatoren und Veranstalter. Nach fast einem Jahr Vorbereitungszeit mit viel Herzblut und Engagement sind Tobias Wolf und sein Team sehr zufrieden mit dem erfolgreichen Auftakt des ersten „klang Tunnel Musikfestes“. Für den Erpeler Tunnel ist das Musikfest ein neues Format, das einmal mehr zeigt wie einmalig und beeindruckend dieser Ort als Spielstätte ist. Der Erfolg des Wochenendes spricht für sich und entlohnt die aufwändige Arbeit. „Der Weg war lang, doch am Ende des Tages zählt ein zufriedenes Publikum und glückliche Künstler“, so Intendant Tobias Wolf in seinem Resumée.

Die Band „Groove Approve“ spielte am Sonntagmittag.

Die Band „Groove Approve“ spielte am Sonntagmittag.

Das Quartett des Abendkonzerts „Turbulenzen, Musik und Texte“, brachte Werke von G.P. Telemann, W.A. Mozart und P. Hindemith zu Gehör. Fotos: -STUHA-

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