Linzer Schüler bei Wettbewerb „Bester Schüler in der Alten- und Krankenpflege 2015“
Der Mensch steht im Mittelpunkt
Interview mit Andreas Müller, Gewinner aus Rheinland-Pfalz
Linz. Die Schule für Pflegeberufe am Franziskus Krankenhaus Linz am Rhein hat sich mit Oberkursschüler Andreas Müller am Bundeswettbewerb „Bester Schüler in der Alten- und Krankenpflege 2015“ beteiligt. Nach Auswertungen der schriftlichen Prüfungen hat es Andreas Müller unter die letzten 23 Teilnehmer des Wettbewerbs und somit ins Finale geschafft und geht nun nach Berlin zur Endausscheidung.
Die Hauptziele der nationalen Initiative: Fünfter Deutscher Bundeswettbewerb: „Bester Schüler in der Alten- und Krankenpflege 2015“ sind: Die Stärkung des Ansehens des Pflegeberufes in der deutschen Gesellschaft, das Hervorheben der qualitativ anspruchsvollen Arbeit in der Pflege und Betreuung von hilfe- und pflegebedürftigen Menschen, das Stärken von Werten und Fachkompetenz Pflegender, das Stärken der Wahrnehmung von Bedürfnissen und Problemen hilfe- und pflegebedürftiger Menschen und ihrer Familien und das Zusammenbringen vieler junger Menschen zum jugendlichen Wettstreit aus allen Teilen Deutschlands sowie die Unterstützung der sich beteiligenden Alten- und Krankenpflegeschulen bei der internen Qualitätssicherung. Das Motto des Wettbewerbes wird auf der Homepage des Vereins zur Förderung pflegerischer Qualität e.V. aufgeführt: „Wertschätzung und Respekt gegenüber dem Menschen sind für eine gute Pflege unabdingbar. Ohne fachliche Kompetenz und Wissen um die Fähigkeiten, Ressourcen, Bedürfnisse und Probleme der pflegebedürftigen Personen und ihrer mitbetroffenen Bezugspersonen wird Pflege jedoch nicht erfolgreich sein!“ Dieses Jahr haben sich 171 Schulen bundesweit am Wettbewerb beteiligt, neun Schulen stammen aus Rheinland-Pfalz. In Dresden, Köln, Hamburg und Würzburg fanden die schriftlichen Prüfungen der teilnehmenden Schüler statt. Die besten 23 Schüler gehen nun im Juni zur Endausscheidung nach Berlin. Attraktive Preise belohnen die Finalisten. Der erste Gewinner erhält eine Reise nach New York für zwei Personen. Den Zweitplatzierten erwartet eine Reise nach London ebenfalls für zwei Personen und der dritte Preis beinhaltet eine Reise nach Berlin für zwei Personen.
Interview mit Andreas Müller
Vor dem Endausscheid in Berlin wurden Andreas Müller, der Gewinner der rheinland-pfälzischen Schulen, einige Fragen gestellt:
„Was bedeutet es für Sie, in der Pflege zu arbeiten?“ „Für mich bedeutet die Pflege eine persönliche Erfüllung, die ich durch keinen anderen Beruf erreichen könnte. Dass man bei Patienten mit gesundheitlichen Defiziten ein Wohlbefinden erreichen und die Selbstbestimmung der Patienten bewahren kann. Es ist ein Beruf, der so vielseitig ist und in der der Mensch im Mittelpunkt steht.“
„Wie stellen Sie sich Ihr zukünftiges Arbeitsfeld vor?“ „Nach meiner Ausbildung zum Rettungssanitäter wollte ich meinen persönlichen Horizont erweitern und an der Genesung und Unterstützung von Menschen in gesundheitlichen Notsituationen teilhaben. Es ist immer wieder erfüllend durch die unterstützenden Tätigkeiten und das angeeignete Wissen die Erfolge, die Patienten machen, zu sehen.
Mit der Intensivpflege habe ich ein Arbeitsfeld gefunden, in dem ich meine Motivation und mein Können unter Beweis stellen will.“
„Wie erleben Sie die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger?“
„Für mich war die Ausbildungswahl genau die richtige. Die Inhalte sind so umfassend, dass man in fast alle Bereiche der medizinischen Versorgung Einblicke erhält. Durch meine Entscheidung die Ausbildung in der Krankenpflegeschule Linz am Rhein zu machen, konnte ich viel Positives aus dem familiären Wir-Gefühl ziehen.“„Was war Ihr persönliches Highlight in der Ausbildung?“
„Mein persönliches Highlight ist auf jeden Fall dieser Wettbewerb und das Vertrauen dass mein Kurs, wie auch meine Ausbilder in mich setzen. Bei uns in der Schule wird man durch seine Mitschüler gewählt, dadurch spielen nicht nur die guten Noten eine Rolle. Für mich ist dieser Wettbewerb eine Belohnung für meinen Einsatz und meine Arbeit. Das Vertrauen und die Unterstützung des gesamten Kurses und der Schulleitung ist etwas Besonderes. Ich kann nur allen sagen, die diese Möglichkeit bekommen - macht mit. Für mich ist eine persönliche Herausforderung, der ich mich gerne stelle.“
Andreas wird nicht alleine nach Berlin reisen, sein gesamter Kurs und seine Schulleiterin Frau Czerwinka begleiten ihn und stärken ihm den Rücken. Pressemitteilung Verbundkrankenhaus Linz-Remagen
Andreas Müller mit seinem Kurs.Foto: Privat
