Allgemeine Berichte | 18.02.2014

Traditioneller Rathausempfang im Unkeler Schraatesaal

Der städtisch-karnevalistische Orden ging an Josefine Schmitz

Nicht nur das Hütchen der „Herzblättchen“, auch der Orden muss beim Finchen richtig sitzen, fand Gerhard Hausen.

Unkel. Wieder einmal hatte Stadtbürgermeister die Karnevalisten am Sonntag zum Rathausempfang eingeladen, um im Hinblick auf den Karnevalssonntag „gut Wetter“ zu machen. Doch die jecken Heerscharen stürmten für ihre Tollität traditionell den Schraatesaal, ohne dem roten Hausherrn auch den Hauch einer Chance zu lassen. Zusammen mit seinem Beigeordneten Wolfgang Plöger habe er eingeladen, „um, mit euch nach Herzenslust zu lachen, zu schunkeln, zu singen und das eine oder andere leckere Kölsch oder auch ein Glas Sekt zu trinken“, zeigte sich der Stadtchef von seiner spendablen Seite. Bürgermeister Hermann Hupe war verhindert, gekommen waren dafür sein Stellvertreter Manfred Wiedemann und sein Vorgänger Manfred Erdmann. „Auf das farbenfrohe Bild hier im Schraatesaal, auf die schönste Zeit im Jahr, den Fastelovend, rufen wir aus: Unkel-Brauchtum-Fastelovend – Alaaf!“, fordert Gerhard Hausen die bunt kostümierte Narrenschar auf, in deren Reihen auch VG-Chef Karsten Fehr und Altbürgermeister Werner Zimmermann ausgemacht werden konnten. Willkommen heißen konnte der Stadtchef auch seine zukünftige Nachfolgerin für drei tolle Tage, Prinzessin Lena I. „aus dem Hause Pasternak“ mit ihren Ehrendamen Marina (Weinberg) und Berenike (Müller), die er samt ihrer Eltern mit einem dreifach donnernden Alaaf hochleben ließ, bevor er die Crème de la crème des Unkeler Fastelovends begrüßte.

Illustre Gästeschar

Den Anfang macht Gerhard Hausen bei den „Herzblättchen“ um Präsidentin Karin Wolf, um dann in den Süden des Stadtgebietes zu den Heisterer Möhnen, um Präsidentin Gerda Buchholz zu wandern. Natürlich bedachte er auch das dritte Damenkomitee, die „Unkelsteinchen“, an deren Spitze Käthe-Marie Hommerich, um sich dann den Unkeler Hunnen zuzuwenden, bevor er die Unkeler „Überflieger“, das Männerballett „Flying Dancers“ um Christoph Arend grüßte. Weiter ging es mit den Musikvereinen angefangen beim TC „Rheinklänge“ über die „Barhocker“ und die „Ratsherren“ bis hin zum MGV „Concordia“, bevor sich der Stadtchef an die Feuerwehr und den DRK-Ortsverband wandte. Last but not least grüßte er auch die KG mit ihren Präsidenten Markus Winkelbach und Michael Himmelbach, um dann das rheinische Brauchtum, Unkel und Kamen mit dem rheinisch-kölschen Narren-Jubelschrei hochleben zu lassen.

Verleihung des städtischen karnevalistischen Ordens

Gerhard Hausen wies hin, dass die zu Ehrende bereits mit zehn Jahren ihre karnevalistische Karriere im Kindertanzcorps der Heisterer Möhnen begonnen hatte. Seit 1996 sei sie zudem bei den „Herzblättchen“ nicht mehr wegzudenken, da sie ihr Herz mit viel Humor dem Publikum als Büttenrednerin, Tänzerin oder Sängerin schenke, ergänzte Gerhard Hausen für Unkeler Fastelovends-Fründe völlig überflüssiger Weise. „Den Orden erhält heute die Frau für alle Fälle: Josefine Schmitz, zeig dich jetzt hier auf der Stelle!“ Nach eine dreifachen „Alaaf“ auf die Ordensträgerin, die „Herzblättchen“ und Unkel, setzte die Gratulationscour ein, in die sich auch die Namenscousine von Josefine Schnitz einreihte, die legendäre Oma Finchen. „Der Plögers Wolfgang hat sich überlegt, welche Stimmungskanone den Ratssaal zum Kochen bringen könnte und da ist ihm eben nur die schönste Frau aus dem Christinenstift eingefallen“, so Gerhard Hausen, bevor die jecke Büttenrednerin mit ihren Verzällcher vom Schnabels-Schnüsse-Liss, dem Schüppestilche-Bert und dem Botterrams-Büb den Jecken die Tränen in die Augen trieb

Nicht nur das Hütchen der „Herzblättchen“, auch der Orden muss beim Finchen richtig sitzen, fand Gerhard Hausen.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Dauerauftrag 2026
Kreishandwerkerschaft
Dauerauftrag Imageanzeige
Innovatives rund um Andernach
Oster-Anzeige
Imageanzeige Dauerauftrag 04/2026
Koblenz blüht
Stellenanzeige
Feierabendmarkt Bad Neuenahr / o.B. Sponsoring
Mitarbeiter IT-Administrator
Empfohlene Artikel
So könnte der Innenraum der alten Kirchr als Stadthalle aussehen.
333

Linz am Rhein. Der Regionalverband Unteres Mittelrheintal des Vereins Stadtbild Deutschland e.V. spricht sich für eine vertiefte Prüfung der Umnutzung des ehemaligen Kirchengebäudes in Linz am Rhein zu einer modernen Stadthalle aus. Ziel ist es, die vorhandene bauliche Substanz sinnvoll weiterzuentwickeln und gleichzeitig einen nachhaltigen Mehrwert für das Stadtbild sowie das kulturelle Leben zu schaffen.

Weiterlesen

Symbolbild.
29

Region. Der März erfreute nicht nur meteorologisch mit warmen Tagen zum Frühlingsanfang, er sorgte auch auf dem regionalen Arbeitsmarkt für eine anhaltende Belebung. Im Gesamtbezirk der Agentur für Arbeit Rhein-Wied-Westerwald, der die Landkreise Altenkirchen, Neuwied, Rhein-Lahn und Westerwald umfasst, waren im März 17.876 Menschen ohne Beschäftigung gemeldet. Das sind 385 weniger als im Februar, jedoch 240 mehr als im Vorjahr.

Weiterlesen

Alle Beteiligten waren mit großem Engagement bei der Sache und zeigten, wie wichtig ihnen ein sauberes und gepflegtes Umfeld ist.  Fotos: A.Baumeister
34

Roniger Hof. Der Interessenkreis Roniger Hof hatte am 21. März zur diesjährigen Aufräumaktion eingeladen. Bei gutem Wetter sind viele dem Aufruf gefolgt und haben dafür gesorgt, dass ihr Stadtteil wieder ein Stückchen sauberer wurde. Eine beträchtliche Menge an Müll wurde gesammelt, was den Erfolg der Aktion unterstreicht. Anschließend gab es als Dankeschön für die fleißigen Helfer Würstchen und Getränke.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2299

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
134

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Monatliche Anzeige
Holz Loth-Entsorgung
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Kreishandwerkerschaft
Anzeige "Rund ums Haus"
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Doppelseite PR/Anzeigen
Titel
Rund ums Hause Mayen/Mendig
Ostergruß
Osterangebot
fit für`s Alter?
Rund ums Haus
Stellenanzeige mehrere Stellen
Koblenz blüht // Frohe Ostern 2026
Unterstützeranzeige