Bürgerverein Unkel wählte neuen Vorstand
Die Auflösung ist abgewendet
Mit Käthe Hommerich steht erstmals eine Frau an der Spitze des 1730 gegründeten Traditionsvereins
Unkel. Die außerordentliche Mitgliederversammlung des Bürgervereins Unkel im Vereinshaus des FC Unkel Mitte voriger Woche hätte die letzte des Traditionsvereins werden können. Nachdem sich auf der Jahreshauptversammlung der komplette Vorstand um die Vorsitzenden Engelbert Wallek und Matthias Wester nicht mehr zur Wahl gestellt hatte, war die Versammlung auf Antrag von Volker Thomalla unterbrochen worden. Aber auch auf der folgenden Versammlung hatte sich keines der rund 360 Mitglieder bereit erklärt, für die nächsten zwei Jahre im Vorstand Verantwortung zu nehmen.
Ganz anders am Donnerstag: Zu Beginn der von Stadtbürgermeister Gerhard Hausen geleiteten Vorstandswahlen wurde Käthemarie Hommerich zur neuen Vorsitzenden gewählt. Dem Gründungsmitglied des Sankt Pantaleon Theaterkreises steht als Stellvertreter Rudolf Zimmermann zur Seite. Dieter Simon als Schriftführer und Michael Hommerich als Kassierer sowie Robi Köhn als 2. Kassierer komplettieren den geschäftsführenden Vorstand. Diesem stehen als Beisitzer Christoph Arens, Achim Buch, Friedhelm Schütz, Alexander Walbröhl, Dieter und Engelbert Wallek sowie Marita Zimmermann zur Seite. Nicht besetzt wurde dagegen der Posten des Kirchenfähnrichs.
„Ich bin nicht die Mutter der Kompanie, die sich um alles und jedes kümmert“, erklärte die Vorsitzende nach ihrer Wahl. Die Bürger hätten nicht gewollt, dass sich der Verein auflöst. Dann reiche es aber auch nicht aus, nur einen Vorstand zu wählen. „Wenn von Euch nichts zurückkommt, wo ist dann der Sinn eines Bürger-Vereins“, appellierte sie an die zahlreich erschienenen Mitglieder, im Verein Aufgaben zu übernehmen.
Bei der anschließenden Aussprache kam Unsicherheit auf hinsichtlich des Bürgerfrühschoppens im Anschluss an die Messe am Kirmesmontag. Vor allem Georg Mollberg monierte, dass von diesem in der Programmvorschau keine Rede sei. Die Erklärung lag jedoch auf der Hand. „Wir haben das Fest vorbereitet, als noch gar nicht feststand, ob der Bürgerverein dann noch existieren würde, sodass wir weder an den Bürgerfrühschoppen noch an den Bürger-Königsball am Montagabend gedacht haben“, erklärte Roman Lehmacher vom Junggesellenverein. „Für den Montag haben wir zudem gar nichts eingeplant, zumal schon seit einigen Jahren die Resonanz bei den Bürgern an diesem Vormittag extrem schwach war“, erläuterte er. Die Schausteller und das große Kirmeszelt würden am Montag auch nur auf dem Festplatz stehen, weil dies in dem lange zuvor abgeschlossenen Vertrag so vorgesehen sei, ergänzte er. „Der Kirmesmontag ist schon vor einiger Zeit auch in Scheuren gestrichen worden. Niemand kann es sich heute noch erlauben, für die Kirmes Urlaub zu nehmen“, erklärte ein Teilnehmer an der Versammlung. Man müsse nicht unbedingt alles „zwangsbeatmen, was ganz offensichtlich nicht überlebensfähig ist“, kommentierte er die Situation um den Kirmesmontag.
Mit der kann Gerhard Hausen durchaus leben. Deutlich hatte man beim Ehrenvorsitzenden des Bürgervereins den zentnerschweren Stein fallen gehört, als der Vorstand gewählt und damit der Bestand des Traditionsvereins, dessen Geschicke er selbst 16 Jahre lang in vorderster Front gelenkt hatte, gesichert war. „Ich bin mehr als erleichtert, dass der 1730 gegründete Traditionsverein in letzter Sekunde doch noch einen engagierten Vorstand gefunden hat. Mit Käthemarie Hommerich an der Spitze ist eine neue Ära angebrochen“, freute sich der Stadt-Chef.
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