Brauchtumsverein „Freunde des Erpeler Weinfestes“
„Ein Traum geht in Erfüllung“
Jessica Siebert steigt von Marinas Weinprinzessin zur Erpeler Weinkönigin auf
Erpel. Mit einem Konzert der Freunde aus Baarlo/Niederlanden, der Band Timbre Tajiri, ehemals „De Late“. die dieses Jahr zum 30. Mal in Folge das Erpeler Weinfest bereichert, begann die Präsentation der neuen Erpeler Weinmajestät, zu welcher der Brauchtumsverein „Freunde des Erpeler Weinfestes“ um seine Vorsitzenden Werner Henneker und Brigitte Buchmüller in den Bürgersaal eingeladen hatte. Und der war bis auf den letzten Platz besetzt, spätestens als die Unkeler „New Diamonds“ ihre Tänze darboten. Zu einer rasanten Wein-Rundreise durch Europa, vom idyllischen Siebengebirge über Bordeaux, Ungarn und Spanien lud dann das Agundo-Musikerehepaar, Agnieszka und Dominik Arz, mit Unterstützung von Michael Steitz ein.
Gleichzeitig nutzten sie die Gelegenheit, einen Ausschnitt aus ihrem Video-Clip „Der Geist Beethovens“ rund um den Agundo-Song zu präsentieren. Dann schlug die große Stunde von Prinz Karel I. Hatte die Erpeler Tollität aus dem fernen Nimwegen bei der Proklamation von Marina I. Bürgermeisterin Cilly Adenauer noch zur Göttin der Anmut, der Armut und der Schulden ernannt, so ließ er sie, in Anspielung auf das Weinfestmotto „ Märchen, Sagen und Wein, Freude für Groß und Klein!“ in seinem Windkraft-Märchen zur Orkan-Cilly mutieren. In Begleitung von Weinprinzessin Vanessa geleiteten Hauptmann Felix Weber und Leutnant Tobias Simon die scheidende Weinkönigin Marina I. auf die Bühne. „Ein Jahr war schnell vorbei. Es war zwar manchmal anstrengend, aber ich möchte keine Minute missen.
Es war vor allem ein tolles Weinfest und ich wünsche meiner Nachfolgerin eine genauso tolle Zeit“, verabschiedet sich die Weinmajestät, bevor sie die Höhepunkte ihrer Regentschaft per Beamer-Show Revue passieren ließ.
Dann endlich hatte der Brauchtumsverein seine Gäste lange genug auf die Folter gespannt. Eskortiert von den Offizieren der Junggesellen zog Jessica (Siebert), eine der beiden Weinprinzessinnen des Vorjahres, als neue Weinmajestät der Alten und Freien Herrlichkeit Erpel mit ihren Weinprinzessinnen Nina Bornheim und Sarah Kirschbaum in den Saal ein.
„Wenn man in Erpel als Mädchen aufgewachsen ist, ist es einfach ein Traum, einmal die Erpeler Krone zu tragen“, so die 23-jährige Industriekauffrau. „Einmal im Jahr zum Fest der Reben wollen wir gemeinsam unser Glas erheben; denn fröhliche Menschen und guter Wein sollten stets beisammen sein. In Erpel, hier am schönen Rhein, ist das ein Märchen für Groß und Klein!“, verkündete Jessica I. ihren Weinspruch, den Weingott Bacchus mit größtem Wohlwollen zur Kenntnis nahm. Wie im Vorjahr war in dessen Rolle Andreas Schwager geschlüpft, der wieder mit viel Leib und Seele bei der Sache ist. Begleitet als Bacchantinnen wird er von seinen beiden Töchtern, der 21-jährigen Daniela und der 18-jährigen Verena.
