Amtsübergabe in Kasbach-Ohlenberg
Eine Ära geht zu Ende
Dieter Sander scheidet nach 38 Jahren aus dem Amt des Ortsbürgermeisters
Kasbach-Ohlenberg. Nach der Verpflichtung der neuen Mitglieder im Ortsgemeinderat von Kasbach-Ohlenberg hatte Bürgermeister Dieter Sander als letzte Amtshandlung mit dem Christdemokraten Helmut Schnurer und dem Sozialdemokraten Erwin Siegmund zwei langjährigen Mitgliedern des Gremiums gedankt und die beiden Kommunalpolitiker ausgezeichnet. Während Helmut Schnurer 30 Jahre lang der CDU-Fraktion angehört hat, war Erwin Siegmund bereits vor der Zusammenlegung der beiden Ortsteile zwei Jahre Mitglied im Rat von Ohlenberg. Genau während dieser Zeit hatte Sander für die FWG im Kasbacher Rat gesessen, bevor er dann 1976 zum ersten Ortsbürgermeister der neu gebildeten Doppelgemeinde gewählt worden war.
„Mir hat die Aufgabe ‚Dienst für den Bürger‘ sehr viel Spaß gemacht und ich möchte diese Jahre nicht missen, denn sie haben mein Leben geprägt“, so der scheidende Orts-Chef. Er bereue keinen einzigen Tag und sei dankbar, vor 38 Jahren die Entscheidung getroffen zu haben, Ortsbürgermeister zu werden. Viele Projekte, allen voran der Bau des Bürgerhauses und der Ausbau der Kreisstraße durch Ohlenberg, habe man in dieser Zeit umsetzen können. „Mit Elan und Freude können Sie nun gemeinsam mit meinem Nachfolger Frank Becker die anstehenden Projekte und Themen zum Wohle der Dorfgemeinschaft anpacken und lösen“, wandte sich das kommunalpolitische Urgestein an die neuen Mandatsträger im Rat. „Es geht nicht darum, ein Gegeneinander aufzubauen, sondern darum, ein Miteinander zu entwickeln und das Gemeinsame zu erarbeiten“, gab er den Ratsmitglieder mit auf den Weg, um dann Frank Becker viel Geduld, Beharrlichkeit und Lebensfreude bei der Bewältigung seiner künftigen Arbeit zu wünschen.
Zunächst einmal irritierte der 48-jährige Oberregierungsrat im Bundeszentralamt für Steuern den Gemeinderat, indem er von 123 Jahren kommunalpolitischer Arbeit Dieter Sanders sprach. Allerdings war die Rechnung relativ einfach: 40 Jahre Zugehörigkeit zum Gemeinderat, davon 38 Jahre als Bürgermeister zuzüglich 30 Jahre Zugehörigkeit zum VG-Rat, davon je fünf als Zweiter und Erster Beigeordneter und fünf als Mitglied des Kreistags Neuwied. Dabei zieht sich Dieter Sander nicht einmal völlig aus der Politik zurück, gehört er doch auch in der neuen Wahlperiode weiterhin dem Kreistag an.
„Ich bin froh, dass mir der Altbürgermeister versprochen hat, mir mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, sodass ich jederzeit auf seinen immensen Erfahrungsschatz zurückgreifen kann“, betonte der neue Amtsinhaber, der seit 2002 für die FWG dem Gemeinderat angehört, in der vergangenen Wahlperiode als Erster Beigeordneter. „Ich werde mich weiterhin für größtmögliche Transparenz und Zusammenarbeit einsetzen. Bürgermeister und Gemeinderat müssen in Kasbach-Ohlenberg an einem Strang zeihen, und da hat Parteienproporz keinen Platz“, erklärte Frank Becker zur Freude seines Vorgängers.
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