Fußball-Kreisliga A Westerwald/Wied
Eine kleine Chance auf den Ligaerhalt
VfB Linz II - SG Elbert/W./S. 2:3 (0:3)
Linz. Am vorletzten Spieltag der Fußball-Kreisliga A Westerwald/Wied sicherte sich die SG Elbert/Welschneudorf/Stahlhofen durch einen 3:2 (3:0)-Sieg beim VfB Linz II die Meisterschaft und den Aufstieg in die Bezirksliga Ost. Die Linzer Reserve hat nur noch eine Chance auf den Ligaerhalt, wenn am kommenden Samstag ein Sieg beim Tabellendritten SV Rheinbreitbach gelingt und eine der ebenfalls gefährdeten SG Niederbreitbach, SG Steinefrenz und SG Ahrbach patzt.
Eigenen Rhythmus mit Erfolg gefunden
Die Begegnung auf dem Kaiserberg begann mit einer Großoffensive der einheimischen Elf, die gleich zwei Mal den Führungstreffer nur knapp verpasste. Die Gäste begannen vorsichtig und fanden langsam ihren Rhythmus, den in der 20. Minute mit Erfolg. Nach einem Freistoß in den Linzer Strafraum war SG-Angreifer Alexander Stera zur Stelle und es stand 1:0 für die Westwälder. Eine Viertelstunde später erhöhte Steras Mannschaftskollege Steffen Linke nach einem Fehlpass des Linzer Thomas Weißenfels auf 2:0. Als den Gästen durch Markus Griebe in der 40. Minute noch ein weiterer Treffer zum 0:3-Pausenstand gelang, schien die Partie gelaufen.
Zweite Halbzeit
In der zweiten Halbzeit setzten die Platzherren alles auf eine Karte und drängten vehement auf den Anschlusstreffer. War Christopher Hecht in der 60. Minute noch am Elberter Keeper Kevin Jung gescheitert, so ließ er ihm zehn Minuten später keine Chance und verkürzte auf 1:3. In dem anschließenden offenen Schlagabtausch musste VfB-Schlussmann Sebastian Seitz (74., 75.) zwei Mal Kopf und Kragen riskieren, um einen Torerfolg der Gäste zu verhindern. Hektik kam in der Schlussphase noch einmal auf, als der Linzer Arjan Kuqi (90.) auf 2:3 verkürzte, aber der sichere Unparteiische Hüseyin Öksüz aus Bad Honnef behielt die Übersicht und als sein Schlusspfiff ertönte, war der Jubel im Lager der Kombinierten aus Elbert, Welschneudorf und Stahlhofen riesengroß. Der Titelgewinn war perfekt. In den Reihen der Verlierer war die Enttäuschung entsprechend groß.
Fazit
Der Abstieg in die Kreisliga B wird kaum noch zu verhindern sein. Die Chance ist klein, aber sie ist noch da. „Und die wollen wir nutzen“, blickte der Linzer Trainer Mirko Schopp auf die Begegnung am kommenden Samstag in Rheinbreitbach. Am Einsatz und Willen wird es mit Sicherheit nicht liegen, das hat die Begegnung gegen die SG Elbert eindrucksvoll gezeigt. Tore: 0:1 Stera (20.), 0:2 Linke (34.), 0:3 Griebe (40.), 1:3 Hecht (70.), 2:3 Kuqi (90.). Schiedsrichter: Hüseyin Öksüz (Bad Honnef). Zuschauer: 150. VfB Linz II: Seitz, Kröll, Schäfer, Schneider (46. Knopp), Weißenfels, Böcking (61. Salz), Le (76. Gratzfeld), Tolaj, Lacher, Kuqi, Hecht.
