Bad Hönninger Fähnriche werden in Bruchhausen Bundes- und Westerwaldmeister
„Eine neue Ära bricht an“
Hinter Hendrik Sartor und Christian Feltens blieb dem Erpeler Alexander Hirzmann nur der Rhein-Ahr-Pokal
Bruchhausen. Jahrelang hatte der Fähnrich von Bruchhausen, Florian Paaßen, und sein Unkeler Kollege, Lothar Mollberg, die Meisterschaften im Fahnenschwenken beherrscht. Nachdem nun beide geheiratet haben, machte sich beim Preisschwenken in Bruchhausen ein Generationenwechsel bemerkbar. So traten mit dem Lokalmatador Philipp Schmitz, dem Orsberger Jan Ockenfels sowie den beiden Kalenbornern Robin Randt und Marc Homscheid, gleich vier Fähnriche zu ihrem ersten Meisterschaftsschwenken vor die Jury. Ausgeschwenkt wurde die Bundesmeisterschaft, die Florian Paaßen, der Bundesmeister aller Klassen aus dem Jahr 2013 , die Westerwaldmeisterschaft, die der Nönghüüder Fähnrich Bastian Lindlohr 2013 gewonnen hatte, und der Rhein-Ahr-Pokal, den der Bad Hönninger Hendrik Sartor im Vorjahr in Bruchhausen gewonnen hatte. „Die Rheinlandmeisterschaft, die Florian als mein Nachfolger voriges Jahr gewonnen hat, hat er im Tausch mit dem Rhein-Ahr-Pokal nach Bad Hönningen vergeben, wo sie auf der Kirmes Ende dieses Monats ausgetragen wird. Um die Bundesmeisterschaft aller Klassen und die Siebengebirgsmeisterschaft geht es dann bei der Unkeler Pantaleon-Kirmes am letzten Juli-Wochenende“, erläuterte der amtierende Titelträger der beiden letztgenannten Wettbewerbe, Lothar Mollberg, den Fähnrichen. Zu diesen zählten neben den vier „Ersttätern“, die beiden Bad Hönninger Hendrik Sartor und Christian Feltens, der Erpeler Alexander Hirzmann, der Unkeler Henrik Müller und der Grau-Rheindorfer André Heinen vom Junggesellenverein „Rheinlust“. Entschieden wurde das Schwenken im Finale der besten fünf Fähnriche. Dieses erreichte der Bruchhausener Philipp Schmitz leider nicht, da er nach dreieinhalb Minuten die Fahne hinter dem Rücken nicht fangen konnte, sodass sie zu Boden fiel. Nur unwesentlich länger konnte Hendrik Müller seine Darbietung aus Pflicht- und Kunstschlägen fortsetzen, sodass er hinter Jan Ockenfels und André Heinen auf Platz acht landete. Vor den beiden Kalenborner Fähnrichen konnten sich Alexander Hirzmann sowie Hendrik Sartor und Christian Feltens für das Finale qualifizieren. Das endet mit einem Doppelsieg der beiden Bad Hönninger, nur dass Hendrik Sartor mit seinem Vereinskameraden den Rang aus dem Qualifikationsschwenken tauschte und damit Nachfolger von Paaßen als Bundesmeister wurde, während Christian Feltens den Pokal von dem Bruchhausener Königspaar, Joannes Selzer und Marie-Claire Arnolds, als neuer Westerwaldmeister in Empfang nahm. Alexander Hirzmann, der im Vorjahr in Bruchhausen bereits die Voreifelmeisterschaft errungen hatte, konnte sich als Drittplatzierter über den Rhein-Ahr-Wanderpokal freuen.
Hendrik Sartor „schwenkte“ sich zum neuen Bundesmeister.
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