Jahreshauptversammlung der kfd Rheinbreitbach
Einsatz bei sozialen Brennpunkten
Rheinbreitbach. Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung der kfd Rheinbreitbach begrüßte die Vorsitzende Ursula Westhofen die zahlreichen Mitglieder und Pfarrer Arend. Das Treffen begann mit einem Wortgottesdienst in der Kirche unter dem Motto „Die Gnadengaben des Heiligen Geistes“. In seiner Predigt zeigte Pfarrer Arend auf, wie auch in kleinen, alltäglichen Dingen, in Geduld und Zuverlässigkeit ausgeführt, der Geist Gottes unauffällig wirkt. Im späteren Verlauf würdigte auch Pfarrer Arend den ehrenamtlichen Einsatz der kfd-Helferinnen. Im Pfarrheim trafen sich dann die Mitglieder an herbstlich gedeckten Tischen zu Kaffee und von „kfd-Bäckerinnen“ bereitgestellten Kuchen bei anregenden Gesprächen. Im Tätigkeitsbericht der Schriftführerin wurde das Engagement der kfd Rheinbreitbach sichtbar: Neben den religiösen Veranstaltungen wie Wallfahrten, Kreuzweg, Weltgebetstag sind die monatlichen Frühstückstreffen mit anschließenden Vorträgen und Gesprächen auch zur Gesellschaftspolitik ein Schwerpunkt. Dazu gibt es Kurse zur Gesundheitsvorsorge, Ausflüge, Filmnachmittage.
Stetig im Einsatz
Die Vorsitzende belegte das soziale Engagement mit Zahlen: Drei Mitgliedern konnte zum 80., 85. und 90. Geburtstag gratuliert werden. 13 Täuflingen wurde ein kleines Geschenk überreicht. 20 Senioren werden monatlich in St. Pantaleon und im Christinenstift von drei Damen besucht. 52 Rheinbreitbacher Patienten wurde im Bad Honnefer Krankenhaus ein Besuch abgestattet. Zu den Seniorennachmittagen kommen regelmäßig etwa zehn Personen. 15 bis 20 Kleinkinder mit ihren Müttern tummeln sich in der „Krabbelgruppe“, ebenfalls organisiert von zwei kfd-Damen. Zur überaus wichtigen Aufgabe der praktizierten Caritas leisten die kfd-Mitarbeiterinnen einen Beitrag, wenn sie die jährliche Caritashaussammlung durchführen, bei der oftmals Mut, auf jeden Fall Engagement gefordert ist. Im vergangenen Jahr sammelten sie 3.400 Euro, die zu 95 Prozent in der Pfarrgemeinde verbleiben. Diakon Reers, der für die Caritasarbeit zuständig ist, konnte in diesem Jahr über 6.000 Euro an Hilfsbedürftige verteilen. Nach dem Kassenbericht wurden Kassiererin und Vorstand einstimmig entlastet. Die Vorsitzende kündigte in ihrem Ausblick auf das nächste Jahr einen Tagesausflug nach Idar-Oberstein für Mai an und gab dann das Wort an Frau Federhen, die ein Loblied auf das „Rentnerdasein“ vortrug. Mit fünf Damen, die als fünf Schwestern auf musikalisch-humoristischem Weg verzweifelt - da wahrscheinlich wie immer vergeblich - einen Ehemann suchen, klang die Jahreshauptversammlung unterhaltsam vergnüglich aus.
