Rheinbreitbacher Gemeinderat ehrt Heidi Wunner
Etwas ganz Besonderes
Rheinbreitbach. Eher selten fallen im Rheinbreitbacher Gemeinderat Entscheidungen so einmütig aus wie diesmal. „Als es darum ging, die herausragenden sportlichen Erfolge von Heidi Wunner im Tischtennis mit der Ehrentafel der Ortsgemeinde zu würdigen“, so Bürgermeister Karsten Fehr, „gab es bei allen Fraktionen sofortige Zustimmung.“ Auszeichnungen und Ehrungen ist Heidi Wunner gewohnt. Doch diesmal war es auch für sie noch einmal etwas ganz Besonderes. „Ihre tollen sportlichen Leistungen sind wirklich beeindruckend“, würdigte Fehr die 74-jährige Ausnahmesportlerin, die vor kurzem bei den Europameisterschaften der Senioren im Damendoppel Ü 70 mit einem zweiten Platz einmal mehr für Furore gesorgt hatte. Denn es war nicht der erste Podestplatz, den die Rheinbreitbacher Tischtennisspielerin auf europäischer Ebene erreicht hatte. Ihr bislang größter Coup gelang ihr 2005 mit dem Titelgewinn im Doppel. Nicht minder herausragend ihr dritter Platz in der Einzelkonkurrenz Ü 70 2011 im tschechischen Liberec. Hinzu kommen unzählige Platzierungen auf Bundes-, Landes- und Verbandsebene. Etwa 2012 ein zweiter Platz im Mixed bei den Deutschen Meisterschaften sowie viele Titel bei den Rheinland- und Südwestdeutschen Meisterschaften. Ihren jüngsten Erfolg verbuchte Heidi Wunner zuletzt bei den Internationalen Stadtmeisterschaften von Trier als sie sowohl in der Einzel- als auch in der Doppelkonkurrenz die Nase vorn hatte. „Nicht nur auf Grund ihrer herausragenden sportlichen Erfolge sind sie ein Aushängeschild für unsere Ortsgemeinde“, so Fehr. „Ohne ihre phantastische Trainingsarbeit wären in den vergangenen Jahren auch die vielen grandiosen Erfolge der Rheinbreitbacher Mannschaften im Tischtennis von Kreis- bis auf Bundesebene undenkbar gewesen.“
Selbst von gelegentlichen Rückschlägen habe sich die gelernte Physiotherapeutin nie wirklich beeindrucken lassen. Deshalb sei die höchste Auszeichnung, die die Ortsgemeinde Rheinbreitbach zu vergeben habe, die Ehrentafel, „für Heidi Wunner auch mehr als verdient“.
