Michelle I. Welsch ist die neue Burgundia der Kulturstadt Unkel
„Fesches Trio in Amt und Würden“
Mit Schwester Svenja und Johanna Boendgen als Weinprinzessinnen übernimmt sie am 30. August das Zepter
Unkel. Als erster Ort am nördlichen Mittelrhein eröffnet die Kulturstadt Unkel am Freitag, 30. August, den Reigen der Weinfeste. Grund genug für Stadtbürgermeister Gerhard Hausen zusammen mit dem Geschäftsführer der Tourismus Siebengebirge GmbH als dem offiziellen Veranstalter am Wochenende die neue Burgundia vorzustellen. „Mit Michelle Welsch, einem echten Unkeler Mädchen, haben wir wieder eine Weinkönigin, die wie ihre Vorgängerin aus Scheuren, Jennifer I. die Stadt Unkel mit viel Charme repräsentieren wird“, schwärmte er am Wochenende. Völlig Weinfest-unerfahren ist Michelle I. nicht, stand die 22-Jährige doch schon als Unkeler Weinprinzessin 2010 an der Seite ihrer Schwester, Burgundia Svenja I. „Damals stand für mich fest, dass auch ich einmal Weinkönigin werden möchte“, so die designierte Burgundia bei der Vorstellung im Ratssaal. Aber nicht nur beim Wein- und Heimatfest wird die ausgebildete Bankkauffrau, die zurzeit Betriebswirtschaftslehre am Rhein-Ahr-Campus in Remagen studiert, im Mittelpunkt stehen, auch auf den Besuch zahlreicher Weinfeste im Umkreis freut sich die 22-Jährige, die ihre Freizeit als Mitglied im Unkeler Junggesellenverein und beim Tanzen in der Prinzengarde Erpel verbringt. Unterstützt wird die Weinkönigin nicht nur von ihrer 25-jährigen Schwester Svenja, sondern auch von Johanna Boendgen, die ebenfalls schon voller Vorfreude ist. Svenja ist ein alter Weinfesthase. Schon als 17-Jährige stand sie der Erleer Weinkönigin zur Seite ebenso wie 2009 Burgundia Anne I., deren Nachfolgerin sie dann wurde. Wie ihre Schwester ist auch sie im Mitglied im Junggesellenverein und ihr Hobby ist Sport. „Ich habe jedes Mal Spaß an der Sache und der netten Gesellschaft auch auf anderen Weinfesten in der Region gehabt“, erklärte sie im Ratssaal, in dem das Trio nicht nur von den Offizieren der Junggesellen, Malte Dommermuth und Andreas Kuhsel, zusammen mit Fähnrich Jan-Philipp Wallek begleitet worden war. Mit von der Partie war natürlich Jörg Schröder, ein stattlicher Bacchus. „Neben dem Spaß wollen wir aber auch zeigen, dass es in Unkel nicht nur viele Sehenswürdigleiten, eine schöne Rheinpromenade und alte Fachwerkhäuser gibt, sondern dass es sich hier auch gut leben lässt“, unterstrich Michelle I., die deutlich machen will, dass sich mit Engagement und Einsatz einiges erreichen lässt.
Entsprechend wies sie auf die intensive Wiederbelebung des Weinbaus in Unkel während der zurückliegenden Jahre hin, die erst kürzlich in der Neuanlage alter Weinbergsflächen an der B 42 einen jüngsten Höhepunkt erreichte. „Schon in der Vorbereitungsphase unseres Wein- und Heimatfestes herrscht eine tolle Stimmung, welche die äußerst gute Zusammenarbeiten zwischen der Stadt, der Tourismus GmbH und dem Verein Touristik&Gewerbe widerspiegelt“, schwärmte Gerhard Hausen.
