Allgemeine Berichte | 26.11.2013

Gemeinde Sankt Katharinen beendete die Jubiläumsfeierlichkeiten

Festmesse ganz der heiligen Katharina gewidmet

An exponierter Stelle vor dem Altar war die Statue der heiligen Katharina von Alexandrien bei der Festmesse zu bewundern.

Sankt Katharinen. Zu einer Festmesse unter dem Motto „Mit Katharina auf dem Weg“ hatte die Gemeinde von Sankt Katharinen zum Abschluss ihres Jubiläums „775 Jahre Sankt Katharina“ in die ehemalige Klosterkirche eingeladen, die dem Ort seinen Namen gegeben hat. Grund genug für den Pfarrgemeinderat um den Vorsitzenden Johannes Over die Statue der Namenspatronin, der heiligen Katharina von Alexandrien, von ihrem etwas verborgenen Platz voll ins Rampenlicht an exponierte Stelle vor den Altar zu holen. Johannes Over ließ vor der Abschlussmesse das Jahr im Pfarrheim noch mal Revue passieren. Die abschließende Festmesse, zu der Pfarrer Klemens Hombach mit Kooperator Patrick Ringhausen und Diakon Eberhardt Roevenstrunk, angeführt von den Messdienern und in Begleitung der Fahnenabordnungen, in die in vielen Farben erstrahlende Kirche einzogen, war ganz der heiligen Katharina gewidmet.

„Der Termin heute zum Abschluss der Jubiläumsfeierlichkeiten ist gut gewählt, denn wir feiern nicht nur in wenigen tagen den Namenstag der Patronin, sondern heute zum Abschluss des Kirchenjahres auch das Christ Königsfest“, so Klemens Hombach, nachdem der Kirchenchor die „Missa Mater admirabilis“ von Peter Griesbacher gesungen hatte. Gisela Knopp trug schließlich die Legende der Namenspatronin vor und zeigte auf, wie man sich mit ihr auf den Weg machen kann. „Katharina, die zu den 14 Nothelfern gehört, wurde ab dem 8. Jahrhundert verehrt. Sie ist vor allem Schutzpatronin der Theologen und Philosophen, der Schüler und Studenten sowie ehemals der Kreuzritter“, berichtete Gisela Knopp und fragte zugleich, was die „schöne Geschichte“ der Heiligen Christen heute geben kann, wo ihnen doch oft die Argumente bei Diskussionen mit der „Gott-ist-tot-Fraktion“ fehlen würden. Katharina habe darauf vertraut, dass Gott ihr Wort führe. „Wenn dieser Funke auf uns überspringt, wäre dies ein neuer Aufbruch in unserer Gemeinde“, forderte die Rednerin ihre Zuhörer auf, dem Beispiel der Namenspatronin der Gemeinde zu folgen. „Katharina hat Gott in ihrem Denken Raum gegeben und war damit vom Geist Gottes ergriffen, eben glaubenswissend“, ergänzte Klemens Hombach. Heute müssten sich viele erst genauer informieren, was Christus gelehrt hat. „Wenn dies die Reaktion und Folge auf das Jubiläumsfest ist, so dass wir Zeugnis geben für Christus, dann ist ein guter Impuls von dem Patronatsfeiern ausgegangen“, schloss der Geistliche die Ausführungen.

An exponierter Stelle vor dem Altar war die Statue der heiligen Katharina von Alexandrien bei der Festmesse zu bewundern.
Gisela Knopp stellte die Namenspatronin vor.

Gisela Knopp stellte die Namenspatronin vor.

An exponierter Stelle vor dem Altar war die Statue der heiligen Katharina von Alexandrien bei der Festmesse zu bewundern.

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