SV Rheinbreitbach, Abteilung Tischtennis
Für den Kreisliga-Aufsteiger läuft es gut
Rheinbreitbach. Insgeheim hatten die Tischtennisspieler des SV Rheinbreitbach schon damit geliebäugelt, auch in dieser Saison um den Titel mitzuspielen. Dass es für den Aufsteiger in der Kreisliga indes bislang so gut läuft, ist auch für Routinier Wolfgang Schwarz eine kleine Überraschung. „Mit Weißenthurm und Windhagen haben wir zuletzt zwar auswärts gegen zwei Aufstiegsaspiranten mit 9:6 gewonnen, die meisten Spiele waren allerdings sehr eng“, so Schwarz, der den SVR nach wie vor „als einer unter vielen Kandidaten um eine vordere Position“ sieht. Immerhin: 10:0 Punkte stehen nunmehr auf dem Konto der SVR-Akteure, die zusammen mit Waldbreitbach souverän die Tabelle anführen.
Zwei Spiele weniger auf dem Konto hat die zweite SVR-Vertretung, ist nach dem 8:6-Auswärtssieg in Neuwied in der 2. Kreisklasse aber ebenfalls noch ungeschlagen. Während die dritte Mannschaft nach der unglücklichen 6:8-Niederlage gegen Windhagen in der 3. Kreisklasse ins untere Tabellendrittel abgerutscht ist, bleibt die zuletzt spielfreie Jugend in der 2. Kreisklasse weiter verlustpunktfrei.
Konnte das SVR-Sextett in den Koppelspielen gegen Weißenthurm und Windhagen erstmals in dieser Saison mit stärkster Mannschaft antreten und dabei eindrucksvoll unter Beweis stellen, dass es auch in diesem Jahr bei der Titelvergabe ein Wörtchen mitreden kann, musste beim 9:4- Heimsieg gegen Urbach-Dernbach mit Lars Lohmann sogar ein Spieler der dritten Mannschaft aushelfen. „Das hätte leicht auch ins Auge gehen können“, ärgerte sich Schwarz. Nicht ganz zu Unrecht, denn nach den Eingangsdoppeln führten die Gäste überraschend mit 2:1.
Auch in den nachfolgenden Einzeln erwiesen sich die Urbacher vor allem im mittleren und unteren Paarkreuz als durchweg gleichwertige Gegner. Erwartungsgemäß ohne Chance war Lohmann. Aber auch David Unkels hatte in seinem ersten Einzel mehr Mühe, als ihm lieb war - und unterlag Knut Kulpe im fünften Satz knapp mit 2:3.
Besser machten es Martin Jünger, Horst Baermann, Schwarz und Uwe Bierbaums, die alle ungeschlagen blieben. Ärgster Konkurrent an der Tabellenspitze bleibt Waldbreitbach, das wie der SVR mit 10:0 Zählern ebenfalls eine blütenweiße Weste vorweisen kann.
Mehr Mühe als erwartet hatte die zweite Mannschaft bei der Neuwieder Reserve. Nach ausgeglichenen Eingangsdoppeln sah es wie in den vorangegangenen beiden Begegnungen gegen Linz und Ockenfels lange Zeit wieder nach einer Punkteteilung aus. Dank einer starken Vorstellung von Klaus und David Riddering, die insgesamt fünf Einzelsiege beisteuerten, langte es am Ende aber doch noch zum knappen 8:6- Erfolg gegen die in dieser Saison erstmals in stärkster Besetzung angetretenen Neuwieder. Für Rheinbreitbach punkteten: Heidi Wunner/Reinhard Alke im Doppel sowie Klaus Riddering (3), David Riddering (2), Heidi Wunner (1) und Reinhard Ahlke (1) in den Einzeln.
Ausschlaggebend für die knappe 6:8-Heimniederlage der dritten SVR-Mannschaft gegen Windhagen waren die beiden verlorenen Eingangsdoppel. Dabei wäre durchaus mehr drin gewesen. Besonders Lohmann hatte in seinem letzten Einzel viel Pech und unterlag im fünften Entscheidungssatz hauchdünn mit 9:11.
