Integrativen Kita Sankt Marien Unkel hatte zum Sponsorenlauf aufgerufen
Garderobe soll im 20 Jahre alten Gebäudeteil für Ordnung sorgen
Unkel. Unter dem Motto: „Laufen, bis die Garderobe steht!“ hatte die Leiterin der Integrativen Kindertagesstätte Sankt Marien der Stadt Unkel, Silvia Hummerich-Holderer, am Samstagnachmittag ihre 110 Schützlinge zu einem Sponsorenlauf aufgerufen. „Nachdem vor drei Jahren der tolle Neubau für Kinder unter drei Jahren errichtet wurde, geht es jetzt darum, auch in den vor 20 Jahren errichteten Altbau mit einer Veränderung Pfiff zu bringen“, erklärte sie. Eine neue Garderobe müsse her, alleine schon, weil Ordnung das halbe Leben sei. „Kinder unter vier Jahre dürfen zur Unterstützung selbst mitgebrachte Hilfsmittel, allerdings kein Fahrrad, benutzen“, begründete sie das Gewusel von Dreirad- und Bobbycar-Fahrern am Start. Selbst ein Kinderwagen konnte unter den Fahrzeugen ausgemacht werden. Und schon fiel pünktlich um 15 Uhr der erste Startschuss.
Während die Größeren über die Schulstraße und die Linzer Straße liefen, um dann über den „Lausitzer Weg“ und den Parkplatz an der Kamener Straße den Zielpavillon für die nächste Runde zu passieren, drehten die kleineren Läufer und Fahrer ihre Runden nur auf der für den Verkehr gesperrten Schulstraße. „Wir hoffen natürlich, genau so einen Erfolg verzeichnen zu können, wie wir ihn vor drei Jahren beim Neubau-Sponsorenlauf erzielen konnten“, so Hummerich Holderer, während Rauchschwaden vom hauseigenen Pizza-Steinofen den Start einnebelten. Denn mit dem Ende des Sponsorenlaufs um 17 Uhr war der Nachmittag im Kindergarten noch lange nicht abgeschlossen. Das belegten nicht nur die Losverkäufer für die Gewinne der großen Tombola. Auch Lukas Garbe, ein Mitarbeiter von Hummerich-Holderer, spielte sich mit seiner integrativen Band „Klang-Reif“ schon einmal warm, um die Gäste der Veranstaltung bei Kaffee und Kuchen noch lange auf dem Gelände der Kita zu unterhalten. Schließlich hofften er und seine Kolleginnen mit der Veranstaltung den Grundstock für die Garderobe zu erhalten, die in der Nobel-Echtholz-Version immerhin stolze 10.000 Euro kostet.
