Verbandsgemeinde Linz erweist sich als vorbildlich
Gemeindecafés auf landesweiter Kommunalkonferenz gewürdigt
Linz. „Wir dürfen stolz sein auf die Innovationskraft unserer Region Linz“, kommentierte Bürgermeister Günter Fischer die „durch die Bank positiven“ Reaktionen der rheinland-pfälzischen Kommunalpolitiker auf das vom Seniorenbeirat entwickelte und umgesetzte Konzept der Gemeindecafés in der Region Linz. Mehrere Hundert Vertreter rheinland-pfälzischer Gemeinden, Städte und Verbandsgemeinden informierten sich in Boppard über Konzepte, die nach Ansicht der Landesregierung beispielhaft sind. Mit dem Projekt „Starke Kommunen - Starkes Land“ werden innovative Ansätze zur Bürgerbeteiligung und interkommunalen Zusammenarbeit in ausgewählten Modellräumen unterstützt. Drei Projekte wurden vorgestellt. Darunter fand das Konzept der Gemeindecafés in der Verbandsgemeinde Linz besondere Aufmerksamkeit.
„Es gibt 2.293 Gemeinden und Städte und 149 Verbandsgemeinden in Rheinland-Pfalz. Da ist es schon eine Ehre, wenn die Initiativen der Region Linz besonders hervorgehoben werden“, so Fischer weiter.
Gemeindecafés gut für aktive Teilhabe im Alter
Mit dem Voranschreiten des demografischen Wandels benötigen immer mehr Menschen Unterstützung. Bestehende Strukturen ändern sich oder entfallen. „Es geht darum, kreative Angebote zu schaffen, und dazu brauchen wir das Potenzial, das in den Köpfen und im Engagement jedes Einzelnen steckt“, erklärte Bürgermeister Fischer. „Die enge Zusammenarbeit der Verbandsgemeinde mit ihrem Seniorenbeirat sowie den Ortsgemeinden Kasbach-Ohlenberg und Leubsdorf und den katholischen Pfarrgemeinden machten diese neuartigen, offenen Begegnungsstätten erst möglich.“ Die Gemeindecafés in Leubsdorf und Kasbach-Ohlenberg sind ein offenes Angebot für ältere Mitbürger. Ein Ort der Begegnung, der Vereinsamung verhindert und die aktive Teilhabe am Gemeindegeschehen ermöglicht. Vom Kaffeetrinken bis zum gemeinsamen Mittagessen, Informieren und interaktiven Einkaufen - es geht um Wohlfühlen und Dabeisein.
Mit Bus und Live-Schaltung dabei
Wie wichtig dem Verbandsgemeindechef die Beteiligung der Ehrenamtler ist, wurde auch auf der Kommunalkonferenz deutlich. Ein ganzer Bus reiste aus der Verbandsgemeinde Linz in Boppard an. Mit dabei die Vertreterinnen und Vertreter des Seniorenbeirats. „Das sind die Menschen, die die hervorragende Arbeit vor Ort erst möglich machen“, so Fischer. „In unserer Region steckt so viel Potenzial und ich bin glücklich, dass es uns gemeinsam gelungen ist, das vorhandene Engagement zu fördern.“
Während der Präsentation auf der landesweiten Kommunalkonferenz wurde auch live in das Gemeindecafé geschaltet. Dank modernster Technik konnten die anwesenden Kommunalpolitiker in Boppard direkt vor Ort Informationen über dieses Projekt erhalten und es hautnah erleben.
Mit Menschen für Menschen
„Wohlfühlen kann man sich nur in Gemeinden, in denen Menschen für Menschen aktiv sind. Unsere Botschaft an die Kolleginnen und Kollegen in Rheinland-Pfalz war klar: Eine Verbandsgemeinde muss Impulsgeber, Förderer und Begleiter des Ehrenamtes sein. Heute zahlen sich unsere Bemühungen aus“, machte Fischer deutlich. Mit der Einrichtung einer FreiwilligenBörse, des Gesundheits- und Betreuungs-Wegweiser, eines ehrenamtlichen Beauftragten für Betreuungs- und Gesundheitsfragen und eines Bürgerfahrdienstes hat die Verbandsgemeinde Linz wichtige Schritte in Richtung Attraktivitätssteigerung der Region gesetzt.
Jetzt gehe es darum, diese Projekte weiter zu entwickeln. „So werden wir gemeinsam erfolgreich zu einer attraktiven ‚AktivRegion Rhein-Wied‘ heranwachsen. Das Potenzial unserer Bevölkerung nutzen, damit Menschen für Menschen aktiv werden. So entstehen Gemeinden zum Wohlfühlen und so werden wir dem demografischen Wandel Stand halten“, erklärte Bürgermeister Fischer abschließend.
Pressemitteilung der
Verbandsgemeinde Linz
