Politik | 10.04.2015

Region Rhein-Wied unterzeichnet Vereinbarung

Gemeinsam erfolgreich sein

Start von fünf beabsichtigten Kooperationen im LEADER-Bewerbungsverfahren

Für die „Raiffeisen-Region“ unterzeichnete Bürgermeister Volker Mendel (r.) die beabsichtigte Kooperationsvereinbarung und für die Region „Rhein-Wied“ Bürgermeister Werner Grüber. privat

Region. Mit insgesamt fünf beabsichtigten Kooperationen geht die Region Rhein-Wied (Verbandsgemeinden Bad Hönningen, Linz am Rhein, Waldbreitbach und Unkel) in das LEADER-Bewerbungsverfahren. Die Bewerbungsunterlagen, zu denen auch die Absichtserklärungen hinsichtlich der angestrebten Kooperationen gehören, sind fristgerecht beim Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten in Mainz eingegangen. Nun heißt es „Daumen drücken“, damit die Region Rhein-Wied auch vom Ministerium bzw. den Verantwortlichen als Förderregion ausgewählt wird.

Außerhalb von Rheinland-Pfalz ist eine Kooperation weit im Norden mit der Region „Wir im Norden = WiN“ (dazu gehören die Städte Syke, Twistringen und Bassum sowie die Gemeinden Stuhr und Weyhe) beabsichtigt. Die WiN-Region hat ähnliche Themen wie die Region „Rhein-Wied“ (u. a. Mobilität, barrierefreies Wohnen, ärztliche Versorgung) und ist ebenfalls eine Starter-Region („gemeinsam LEADER lernen“).

In Rheinland-Pfalz sind gleich vier Kooperationen beabsichtigt: mit der „Raiffeisen-Region“ (Verbandsgemeinden Dierdorf, Flammersfeld, Puderbach und Rengsdorf) für gemeinsame Projekte u. a. im Radwegebereich, mit der Region „Rhein-Eifel“ (Kooperation Bad Hönningen-Bad Breisig) und mit der Region „Welterbe Oberes Mittelrheintal“ (Oberwesel) vor allem wegen einer Zusammenarbeit mit der Tourismusorganisation „Romantischer Rhein“ (Gebiet zwischen Bingen und Bonn). Schließlich ist auch eine Kooperation mit der LAG „Lahn-Taunus“ (Diez) geplant. Als Schwerpunkt der künftigen Zusammenarbeit wird die Kooperation bei der Inwertsetzung und Vermarktung des Weltkulturerbes Limes gesehen.

Ziel der Kooperationen ist ein langfristiger Austausch von Wissen und Erfahrungen sowie die gemeinsame Realisierung von Projekten. Sie ist nicht projektbezogen, sondern orientiert sich an den in den Lokalen Integrierten ländlichen Entwicklungsstrategien der teilnehmenden Regionen definierten Zielen und Handlungsfeldern.

Für die „Raiffeisen-Region“ unterzeichnete Bürgermeister Volker Mendel (r.) die beabsichtigte Kooperationsvereinbarung und für die Region „Rhein-Wied“ Bürgermeister Werner Grüber. Foto: privat

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