Das Katholische Familienzentrum hatte eingeladen
Geocaching-Rallye begeisterte die ganze Familie
Linz. Wo liegt der nächste Cache? Welchem Track müssen wir folgen? Ausgestattet mit GPS-Geräten waren bei strahlendem Sonnenschein elf (Teil-) Familien unterwegs, um Schätze zu suchen. „Berg und Tal – Geocaching-Rallye für Familien“ hieß die Veranstaltung und so ging es für 30 Personen bergauf und bergab quer durch den Seelsorgebereich, bis sich schließlich alle an der Grillhütte in Bruchhausen einfanden.
Zunächst aber gab Detlev Cosler, der alles mit viel Phantasie vorbereitet hatte, im Pfarrheim in Rheinbreitbach eine Einführung in die Geräte, die alle mit entsprechenden Daten vorbereitet waren. Dann teilte sich die Gruppe in vier Kleingruppen auf und Erwachsene wie Kinder begannen, ihre Aufgaben zu lösen. Einige ließen sich dazu mit verbundenen Augen an ihren Startpunkt bringen und mussten sich – ohne Karte – nur mithilfe der Kompass-Funktion zu ihrem ersten Cache (Schatz) „durchkämpfen“. Die anderen machten auf Strecken durch Rheinbreitbach, Unkel, Erpel und Bruchhausen interessante Entdeckungen und lernten noch unbekannte Wege kennen. Zwischendurch mussten sie Rätsel lösen und sich gegenseitig die Ergebnisse weitergeben oder Rechenaufgaben lösen (Höhe des Ölbergs minus Höhe der Löwenburg…), wobei die Ergebnisse der Aufgaben dann wiederum Teil der Koordinaten für das nächste Ziel waren.
„Zusammen macht das ja viel mehr Spaß als allein“, meinte ein Vater unterwegs. Denn obwohl mit vielen GPS-Geräten parallel gearbeitet wurde, war man immer in der Gruppe unterwegs und nicht allein. Gegenseitige Hilfestellungen und Austausch waren selbstverständlich. Und beim Suchen der Caches waren sowieso alle beteiligt. Die Caches und Tracks waren übrigens nur für diese Rallye entwickelt und versteckt worden – schade, denn da waren viele überraschende Verstecke und pfiffige Ideen dabei, die man sich gerne noch einmal anschauen würde.
Auch wenn sich der eine oder andere unterwegs verlaufen hatte (notfalls konnte man auch mal querfeldein gehen – die GPS-Geräte halfen ja dabei, den richtigen Weg wiederzufinden), kamen schließlich doch alle an der Laurentiushütte an und konnten sich bei gemütlichem Beisammensein über die gemachten Erfahrungen austauschen und mit Grillwurst und Getränken stärken.
