Unter dem Motto „1.000 Runden für Namibia“ umrundeten sie die Schule
Gymnasiasten legten bei Benefizlauf stolze 3.513 Kilometer zurück
Linz. Kein neuer Städtemarathon, wohl aber der Benefizlauf „Laufend helfen „ wurde am Martinus-Gymnasium Linz jüngst aus der Taufe gehoben. Die Idee, das für den 24. Juni geplante Sportfest durch den Lauf zu ersetzen, hatte die ehemaligen Schülervertreter Lea Sattler, Melina Strauch, Anne Wagener und Adrian Stahl. „Bei unserem Sportfest wären wir wieder im Stadion oben auf dem Kaiserberg gewesen und so weit ab von der Stadt gar nicht wahrgenommen worden. Ganz anders bei dieser sportlichen Schulveranstaltung rund um das Schulgelände. Bei der erbringt auch nicht jeder Schüler allein für sich seine Leistung. Heute laufen die Schüler dagegen als Klassen-Staffeln“, erklärte Adrian Stahl kurz vor dem Start.
Den Start übernahm dann Verbandsbürgermeister Hans-Günter Fischer, der zusammen mit dem Ersten Stadtbeigeordneten Hans-Georg Faust am Mittwoch pünktlich um 9 Uhr rund 600 Schüler an der Tartanbahn der Schule auf eine rund 1.000 Meter lange Proberunde schickte. Nach seinem Kommando klatschte er in Ermangelung einer Startpistole nach alter Väter Sitte über dem Kopf in die Hände und schickte so die Läufer, allen voran Rektor Axel Brott, auf die 1.000 Meter-Strecke. Diese führte über die Martinus- und Altenstraße sowie „Im Bondorf“ bis zum Wendepunkt an der oberen Einfahrt des Gymnasiums und von dort auf demselben Weg zurück ins Ziel an der Schullaufbahn.
„Die Schülervertreter des vorigen Schuljahres hatten schon länger die Idee eines bewegten Gymnasiums, also die einer Schule, die sich laufend für eine gute Sache engagiert“, berichtete die innerhalb der Schulleitung unter anderem für schulische Großveranstaltungen zuständige Studiendirektorin Claudia Herzog. In diesem Fall käme der Reinerlös teils der eigenen Schulkasse, teils der Partnerschule in Shambyu/Namibia zugute. „Und das ist ja auch ganz im Sinne unseres Namenspatrons. Außerdem wird so von allen Schülern auch unser Motto ‚Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage‘ umgesetzt“, erinnerte sie, während die Läufer gerade von ihrer Proberunde wieder auf den Schulhof einbogen. Damit begann die Arbeit der „11er“, die vor allem an den Wechselstationen für die Klassen sowie als Streckensicherung eingesetzt waren. Die zukünftigen Abiturienten dagegen zeichneten für die kostengünstige Verpflegung der hungrigen und durstigen Läufer verantwortlich.
Da immer nur drei Schüler einer Klasse aktiv auf der Strecke „laufend halfen“, hatten die MGL-Sportlehrer Turniere für die übrigen Schüler organisiert. „Neben Basketball, Badminton und Tischtennis gab es auch noch Gymnastik-Wettbewerbe“, berichtete Melina Strauch. Wie viel Geld Eltern und Verwandte als Sponsoren für die Benefizläufer pro Runde locker gemacht hätten, könne man noch nicht sagen.
Dafür stand beim abschließenden Grillfest fest, dass man beim Motto „1.000 Runden für Namibia“ hinsichtlich der läuferischen Qualitäten der MGL-Schüler ziemlich falsch gelegen hatte. „Insgesamt haben wir stolze 3.513 Runden zurückgelegt“, verkündete Axel Brott. Maßgeblich zu dieser tollen Leistung beigetragen hatten die Schüler der 7a, die 210 Mal das Gymnasium umrundet hatten und damit den ersten Platz belegten, der ihnen 75 Euro für die Klassenkasse sowie einen zusätzlichen Wandertag einbrachte. Mit auf dem Siegertreppchen stand zudem die 10b, von deren Läufern die der 7b auf Platz drei verwiesen worden waren.
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