Alte Herren des SV Leubsdorf on Tour
„Hopfen und Malz“ ist hier nicht verloren
Letzter Ausflug führt zur Krombacher-Brauerei im Siegerland
Leubsdorf. Kaum Fußballspiele, dafür aber mehr kulturelle und gesellige Aktivitäten, so sieht zurzeit die Realität der Alte Herren Abteilung des SV Leubsdorf aus. So trafen sich 18 Alte Herren, um die Krombacher-Brauerei im Siegerland zu besuchen. Nach einem kräftigenden Frühstück konnte man im Besucherzentrum der Brauerei den Herstellungsprozess und viele Produktionszahlen in anschaulicher Form erleben. Der Rundgang durch die Produktionsstätten brachte für alle interessante Erkenntnisse. Nach einer ausführlichen Kostprobe führte der Weg weiter nach Marburg. Hier lernte man die schönen Plätze und Winkel der alten Universitätsstadt kennen, um dann am frühen Abend den Heimweg anzutreten und im Vereinslokal einen gemütlichen Abschluss zu machen. Einige Wochen vorher besuchten die Alten Herren das Theater im Tunnel in Erpel. Nach einer Führung im Tunnel anlässlich der Weihnachtsfeier 2012 durch Edgar Neustein und seine Frau Hildegard waren alle gespannt auf das Theaterstück „Die Brücke“ am Originalschauplatz. Um die Situation zu der damaligen Zeit zu verdeutlichen, hatte sich der ehemalige Staatsminister Heinz Schwarz aus Leubsdorf bereit erklärt, seine Erlebnisse als damals 16-jähriger Flakhelfer im Tunnel vor der Aufführung zu erzählen. Alle waren erstaunt, mit welchen Details und wie eindrucksvoll Heinz Schwarz von den Ereignissen vor fast 70 Jahren erzählte. Auch das Theaterstück beeindruckte alle sehr, kannte man doch viele geschichtliche Hintergründe nicht, obwohl man ganz in der Nähe des Schauplatzes lebt. Aber Fußballspielen geht auch noch, und zwar sogar sehr gut. So nahm man am Kleinfeldturnier des FV Rheinbrohl am Winzerfestfreitag teil und konnte unter zwölf teilnehmenden Mannschaften nach hervorragenden Leistungen (hervorzuheben sind Karsten Rings als Torschütze und Peter Dammeier als Torwart) einen ausgezeichneten vierten Platz erreichen. Bleibt zu hoffen, dass demnächst wieder ein geregelter Spielbetrieb möglich ist, wenn einige junge Kräfte nachrücken.
