An der Laurentiushütte ließen die Nönghüüder ihre neue Majestät schon einmal hochleben
Jan Schulte sicherte sich im Bruchhausener Forst die Königswürde
Bruchhausen. Vor gut einer Woche in der Mainacht hatte der Bruchhausener Junggesellenverein bei der alljährlichen Jahreshauptversammlung traditionell seinen Vorstand komplett völlig neu zusammengestellt. Als Erster Vorsitzender wurde Jasper Adenauer gewählt, der von Moritz Bremer vertreten wird. Um die Finanzen der „Nönghüüder“ kümmert sich seitdem Kassierer Lukas Schmidt, Schriftführer ist Angelo Seidel, während Bastian Lindlohr Erster Fähnrich des Vereins ist. Unter der Leitung des Ersten Vorsitzenden trafen sich die Nönghüüder dann am Vatertag, um an Christi Himmelfahrt hinter der Laurentiushütte tief im Bruchhausener Forst unweit des Birkig einen neuen König zu krönen. Allerdings mussten sich die Junggesellen des kleinen Wallfahrtsortes ziemlich lange gedulden. Immerhin vergingen etliche Stunden, da der neue König erst im dritten Durchgang ermittelt werden konnte. Jan Schulte hatte dann aber doch alles klar gemacht und darf nun während des kompletten Vereinsjahrs als König den Junggesellenverein Bruchhausen 1624 repräsentieren. Zu seiner Königin wählte er Hannah Rechmann und mit Daniel Knappheide sowie Moritz Bremer stehen auch schon seine Ehrenherren fest, die ihm während der Johannes-Kirmes, die am Freitag, 21. Juni, mit dem traditionellen Haxenessen im Festzelt auf dem Bolzplatz am westlichen Dorfeingang beginnt, zur Seite stehen. Höhepunkt für die jungen Majestäten wird natürlich wieder der Königszug am späten Samstagnachmittag sein, der im Festzelt mit dem traditionellen Königswalzer zum Kirmes-Festball fortgesetzt wird. Mit dem Gesang „Oh König , Oh König drei mal zwanzig sind zu wenig...“ zogen die Nönghüüder am späten Donnerstagnachmittag mit König und Königin zum Brunnenplatz, um dort zunächst den König des Vorjahres, Florian Paaßen, offiziell zu entlassen.
Dach durfte sein Nachfolger zusammen mit seiner Königin Hannah Rechmann am Fuße des Dorfmaibaums den ersten Königswalzer tanzen, bevor die Nönghüüder im Königshaus einfielen und dort den Abend verbrachten.
