Erfolgreicher Sponsorenlauf der Linzer Robert-Koch-Schule
Jugendliche legen 5297,5 km zurück
Linz. Mit dem Motto „RKS on the move“ packte die Schülerinnen und Schüler der Robert-Koch-Schule der Ehrgeiz: Möglichst viele Kilometer wollten sie für den guten Zweck zurücklegen, um bei den vorher gefundenen Sponsoren dafür einen vereinbarten Betrag abrufen zu können - frei nach dem Motto: (Kilometer-)Leistung muss sich lohnen. Jeder Teilnehmer hatte dazu eine Laufkarte, die runden- oder kilometerweise abgestempelt wurde. Dem Sponsor, das waren Eltern, Verwandte, Kollegen und Geschäftsleute aller Branchen, diente die Laufkarte als Nachweis der zurückgelegten Strecke. Die Schülerinnen und Schüler behielten das Geld jedoch nicht selbst, sondern gaben es in einen Spendentopf, dessen eine Hälfte für dringend benötigte Ausstattungsgegenstände in Unterrichtsräumen genutzt wird. Die andere Hälfte wird der gemeinnützigen Gesellschaft „Direkt für Kinder“ überreicht.
Die Devise hieß also: Mehr Kilometer - mehr Spenden - mehr gute Taten. Dazu hatten sich die Sportlehrkräfte der Schule wieder etwas Besonderes ausgedacht: Nicht nur durch Laufen im Kaiserbergstadion und im Gelände bei Dattenberg konnten sich die Jugendlichen beweisen, sondern auch beim Fahrradfahren, Mountain-Biking, Inline-Skateing und Nordic-Walking konnten Kilometer zurückgelegt werden. Sogar für das Schwimmen im Linzer Freibad hatten sich fast 90 Schülerinnen und Schüler angemeldet.
Trotz der recht kühlen Witterung wurden dort 4524 Bahnen geschwommen, was einer Strecke von 113,1 km entspricht. 13 Schülerinnen und Schüler legten mehr als 100 Bahnen (2,5 km) zurück, darunter auch Sophia Lepges (6.1) mit 150 Bahnen und Lukas Fiest (10.8), der mit 200 Bahnen 5 km schaffte.
Auch die Mountain-Biker, die im Leubsdorfer Wald 907 Kilometer zum Gesamtergebnis beisteuerten, konnten selbst Pannen, die vor Ort repariert wurden, nicht aufhalten. Michael Füllenbach (9.7) legte dabei 36 km und Adrian Busse (10.7) 33 km zurück. Marlon Willms (9.7) schaffte 30 km.
400 km brachte die Gruppe der Inline-Skater zwischen Wallen und Leubsdorf zustande. Die größte Einzelleistung meisterte dabei Lukas Huhn (8.5) mit 20 km.
Beim Geländelauf in Dattenberg wurden von einer kleinen Läufergruppe 230 km zurückgelegt. Jeweils 21 km steuerten Peer Stobbe und Kevin Walbröhl bei.
In den Feldern von Remagen-Kripp wurden 950 km auf einer Fahrrad-Rundstrecke zurückgelegt und die über 120 Nordic-Walker marschierten insgesamt mehr als 1000 Kilometer auf Strecken in der Linzer Verschönerung.
Im Kaiserbergstadion trafen sich Schülerinnen und Schüler, die das Laufen in Runden gewählt hatten. In dieser zahlenmäßig größten aller Gruppen liefen alle Altersgruppen von der fünften bis zur elften Jahrgangsstufe mit einigen Lehrkräften insgesamt 2096,4 Kilometer. Mit 50 Runden (20 km) zeichneten sich Matthias Preier (5.1), Kevin Anic (9.1), Robert Derksen (9.6) und Tobias Neubarth (10.8) aus. Ein Dank galt der „Chefin“ des Kaiserbergstadions, die es schaffte, über 400 Läuferinnen und Läufer sowie die Lehrkräfte mit der nötigen Stärkung vor Ort zu versorgen.
Da für die tollen Leistungen oft die gesuchten Sponsoren nur für Teilstrecken aufkamen, sprangen hier die örtlichen Geldinstitute und Firmen, wie die Syna-Kraftversorgung ein, um die zusätzlich zurückgelegte Strecke zu honorieren. Dafür galt der Dank der Schule allen Sponsoren, aufs Herzlichste. Der Dank galt auch den Kommunen und der Fährgesellschaft, die es ermöglichten, den Transport zu den Wettkampfstätten ohne Kosten zu realisieren oder auf Eintrittsgelder zu verzichten. Selbst die Ortsgruppe des DRK Linz leistete einen Beitrag und sorgte für die Sicherheit der Biker und Inliner.
Linda und Sabrina aus der Klassenstufe Neun meinten: „Der Sponsorenlauf in diesem Jahr war ein ganz besonderes Ereignis an der Robert-Koch-Schule. Es gab viele sportliche Angebote, die wir als Schüler wählen konnten. Mit viel Spaß und Freude konnten wir an diesem Vormittag Geld für unsere Schule und die Organisation „Direkt für Kinder“ sammeln. Wir freuen uns auf die nächsten Jahre, an denen wir erneut die Schule mit unseren Beiträgen unterstützen können.“
